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41 Kommentare

  • McMc Daumen hoch 7 Daumen runter 1

    Erstaunlich das der Buddhismus wieder komplett aus dem Ursprungsland verdrängt wurde.

    • Oliver Daumen hoch 19 Daumen runter 4

      . . . das lässt doch hoffen, dass die aktuell großen Religionen ihre Einflussgebiete ebenfalls verlieren.

      • McMc Daumen hoch 40 Daumen runter 6

        Haben sie doch bereits, die wahre Religion, die des Geldes, wurde im Video nur nicht gezeigt.

        • Bescheuert Daumen hoch 10 Daumen runter 5

          Stimmt,
          auch meine Ansicht. Den Schwachsinn des „Glaubens“ abschaffen!
          Denkt mal nach:
          Die Kirche darf ( Regensburger Domspatzen) Ihre Verfehlungen selber aufabeiten, na prima.
          Lassen wir mal jeden Schwerverbrecher sein Vergehen selber aufarbeiten,
          Ach so, habe vergessen wir leben in einem Rechtsstaat.
          Bananenrepublik Germany aber wir bezeichen gerne die anderen als solche

      • El BartoEl Barto Daumen hoch 44 Daumen runter 8

        Wir dürfen uns keinen Illsuionen hingeben. Der Mensch wird immer an etwas glauben, und selbst wenn er die klassischen Religionen ablehnt, fängt er an, anderes zu vergöttern. Siehe Nationalsozialismus und Kommunismus mit ihren Führergestalten. Viele andere halten sich für aufgeklärte Wesen, die begriffen zu haben glauben, dass es dumm ist, an etwas zu glauben und akzeptieren wissenschaftliche Theorien, ohne sie kritisch zu hinterfragen – sind somit also wissenschaftsgläubig. Ich glaube nicht, dass wir dazu fähig sind, an nichts zu glauben, wir wollen es uns nur oft nicht eingestehen.

        • Dr. K. NickelDr. K. Nickel Daumen hoch 9 Daumen runter 4

          @El Barto: Da kann ich dir nur zustimmen. Der Mensch glaubt immer an etwas. Mir gefällt vor allem, dass du die Wissenschaftshörigkeit genau so wie ich als Glaube betrachtest. Die Urknall Theorie ist genau so bewiesen, wie die Existenz von Gott – beides ist eine Theorie, für beides gibt es scheinbare Anzeichen von Beweise. Nun bleibt es die eigene Entscheidung, woran man glaubt.

          Glaube perse ist auch nichts schlechtes. Ich bin der Überzeugung, dass ein Mensch ohne Glaube nicht menschlich ist. Das Problem fängt dort an, wenn ein Mensch anderen Menschen seinen Glauben aufzwingt, auch mit Gewalt…

        • Mac Daumen hoch 0 Daumen runter 0

          Welcher davon bist du?

        • Physiklehrer Daumen hoch 5 Daumen runter 6

          @Dr. K Nickel.
          in sich ein toller Beitrag, doch möchte ich Dich bitten nachzulesen was mit Bezug auf wissenschaftliches arbeiten unter einer „Theorie“ zu verstehen ist. Natürlich wissen wir lange nicht alles über den Urknall….wahrscheinlich gibt es weit mehr was wir nie wissen werden als was wir bisher wissen. Das ändert aber nichts an der grundsätzlichen Richtigkeit der Theorie. Dass das Universum sich von einem zentralen Ursprungsort expandierte kann heute als gesichert angesehen werden. Nur viele Umstände sind noch unbekannt.

          Weiterhin muss keiner beweisen, dass Gott nicht existiert, denn die Beweislast liegt immer beim Behauptenden. Alles andere wäre sinnlos. Man kann auch nicht beweisen, dass es ein unsichtbares rosa Einhorn, den Weihnachtsmann oder das fliegende Spagettimonster nicht gibt!

      • AnmagorAnmagor Daumen hoch 5 Daumen runter 2

        Das ist auch was dran. Ich denke selbst dem Klügsten gefällt es, an irgendetwas zu glauben und sei es an eine bessere Zukunft oder was auch immer. Somal man sich das Leben schwerer macht, wenn man an gar nichts glaubt, so scheint es mir.

  • AnmagorAnmagor Daumen hoch 4 Daumen runter 4

    Wäre interessant zu sehen wie sich der Atheismus ausbreitet. Auf dem Papier sind die meisten religiös, ich auch, weil ich keinen Nachteil dadurch habe (in Form von Kirchensteuer o.ä.) erspare ich mir die Mühe auszutreten. Ich glaube ja auch an etwas: An die Physik, Naturgesetze etc. wobei ich als Mensch aber wissenschaftlich betrachtet nicht gänzlich ausschließen kann, dass es ein oder mehrere höhere Wesen geben kann, welche man als Götter bezeichnen könnte o.ä. und obwohl die Psychologie längst Erklärungsbeispiele gegeben hat, warum ein Mensch gerne sowas zusammenspinnt; meist idealisierte Menschenbilder, die Trost spenden etc. Das zählt aber wohl auch zum Atheismus, die wohl häufigste Philosophie des Menschen, sich auf dem Pfeiler der Vernunft stützend. Eine Grafik dafür zu entwerfen wäre schwieriger, da die wachen Geister des Mittelalters meistens klug genug waren um sich nicht mit der Kriche anzulegen, aber ich bin überzeugt, dass der Atheismus heute definitiv vorherrschend ist.
    Und was die Religion des Geldes angeht, so ist Geld ein sehr nützliches Mittel zum fairen Warentausch. Die eigentliche, betrügerische Religion versteckt sich dahinter: Hauptsächlich in Form von Zinsen und Zinseszinsen. Das Geld an sich ist eigentlich nicht schuldig, sondern die Verwaltung. So malt es sich derzeit zumindest mein Hirn aus. Es ist noch immer generell das Basissystem, dass so vielen zu schaffen macht.

    • Der KritikerDer Kritiker Daumen hoch 5 Daumen runter 0

      Wenn du nicht gänzlich ein oder mehrere höhere Wesen ausschließt, dann bezeichnet man dieses als Agnostiker. Es kann ein höheres Wesen existieren oder auch nicht, bewiesen ist noch nichts. Als Atheist verneinst du eine solche Existens.
      Ein Agnostiker steht also zwischen einem Gläubigen und einem Atheisten.

      Ich persönlich glaube das es mehr Agnostiker als Atheisten gibt, aber viele die genaue Definition nicht kennen.

      Auf der anderen Seite: Ein guter Jude ist ein guter Christ ist ein guter Moslem , usw. Wer seine Religion richtig lebt hat auch das Herz am rechten Fleck und kümmert sich um seine Mitmenschen und auch als Agnostiker kann ich Gläubige respektieren!

      • AnmagorAnmagor Daumen hoch 2 Daumen runter 1

        Agnostizistisch (sagt man das so^^?), ja. Ich denke aber das fällt auch unter Atheismus. Ich habe mal bei Wikipedia geschaut: „Zum Atheismus im weiteren Sinn werden bisweilen auch andere Abgrenzungen von einem Glauben an Gott gezählt, beispielsweise Ansichten, dass zur Existenz eines Gottes und von Göttern allgemein nichts gewusst werden kann (Agnostizismus).“ Das ist wohl einfach eine Frage der Genauigkeit. Ungenau zähle ich mich schlicht zu den Atheisten – genauer wäre schon agnostizistischer Atheist oder so :-) Ich gestehe diese ganzen Ausdrücke geschweige denn die genauen Definitionen kenne ich auch tatsächlich nicht so.

      • AnmagorAnmagor Daumen hoch 2 Daumen runter 1

        Den letzten Absatz hast du beigefügt gell^^. Da muss ich dir unbedingt noch eben zustimmen. Ich finde die Lebensart guter, gläubiger Menschen manchmal richtig toll. Wer ist man, wenn man diesen Frieden stört.

  • der kleine dummfugder kleine dummfug Daumen hoch 8 Daumen runter 6

    Irgendwie fehlt mir noch die Gruppe der aufgeklärten…

    Gott sei Dank gibt’s ja auch Atheisten…

    • Der KritikerDer Kritiker Daumen hoch 8 Daumen runter 2

      Der korrekte Ausspruch lautet: „Ich bin Atheist, Gott sei Dank!“

    • yussuf Daumen hoch 5 Daumen runter 4

      Ich bin einer, geht mir alles am Arsch vorbei.
      In meinem Elternhaus war Religon nie ein Thema, und in meiner Erziehung meiner Kinder hat das absolut nie eine Rolle gespielt. Alles gute Kinder und erwachsene Menschen geworden, mit Familien und hervorragenden Kindern
      Für mich die schlimmsten sind die Katholiken, eine Empfindung, aber es ist so!

    • Physiklehrer Daumen hoch 2 Daumen runter 2

      @Der kleine Dummfug
      Hmm, passt aber nicht. Es gibt ja (zumeist religiöse) Leute (nicht Du) die stellen Atheismus gerne als eine Art Religion dar, doch das ist als würde man behaupten Abstinenz wäre eine Stellung beim Sex, Glatze eine Frisur und „aus“ ein Fernsehsender.
      ;-)

      • der kleine dummfugder kleine dummfug Daumen hoch 1 Daumen runter 0

        Ok, wie nennt man denn dann Leute, die als Erwachsene keine imaginären Freunde haben möchten und die die Welt versuchen, auf wissenschaftliche Weise zu verstehen?
        Also das Gegenteil von Kreationist, ein Atheist, der Werte und Moral trotzdem schätzt? Ein evolutionärer Humanist? Es gibt dafür leider keinen allen geläufigen Namen. Somit hat man schon einen Glauben, einen Glauben an die Wissenschaft und an ethische Werte, nur eben keine Religion – oder doch?

        • Physiklehrer Daumen hoch 0 Daumen runter 0

          Nein nein, ich bin da voll und absolut bei Dir. Du fragtest nur wo sich diese Gruppe(Atheisten) im Video befindet und ich bin der Meinung, dass sie zu Recht keine Erwähnung findet, da sie kein Religion darstellt, sondern im Gegensatz zu den aufgeführeten Weltreligionen nicht der Realitätsferne huldigt! ;-)

        • tabacchitabacchi Daumen hoch 4 Daumen runter 0

          Unsinn, dummfug. Als Theismus bezeichnet man den Glauben an Gott. Als Atheismus demgegenüber einen Nicht-Glauben an Gott  (A- ist eine Silbe der Verneinung).
          Wenn du eine naturalistische Grundposition beziehst dann präferierst du naturwissenschaftliche Forschungsmethoden und deren Ergebnisse. Und diese beruhen eben NICHT auf Glauben sondern auf empirischen Befunden.
          An die Wissenschaft zu glauben ist kontraproduktiv. Wesentlich besser ist es, sie zu verstehen.
          Solange diverse Wesenheiten wie Götter, Engel, Dämonen, Feen, Elfen, Einhörner, Geister und sonstiges sich jeglicher Forschungsmöglichkeiten entziehen, werden ihre Existenzen auch verneint und das hat eben NICHTS mit Glauben zu tun sondern stellt die genaue Kehrseite von diesem dar.

  • Finn Daumen hoch 15 Daumen runter 4

    Erstaunlich wie Hirngespinste Kulturen voneinander getrennt haben.
    Erstaunlich ist auch das nur 1 der 5 Religionen immer noch im Namen ihres Gottes töten.

    • McMc Daumen hoch 15 Daumen runter 16

      Das ist ein erschreckend oberflächliches Kommentar. Nicht Religionen töten, es sind Menschen die töten und es sind Menschen Religionen für Ihre Zwecke missbrauchen. Aber bei Dir ist eh Hopfen und Malz verloren.

      • Finn Daumen hoch 12 Daumen runter 3

        Warum ruft dann keiner der anderen 4 Religionen „Gott ist groß“ bevor sie anderen den Kopf abschneiden oder Menschen erschießen? Wenn du darauf eine gute Antwort hast gebe ich mein Fehlverhalten gerne zu.

        • McMc Daumen hoch 6 Daumen runter 14

          Weil Religionen nicht sprechen können.

        • Finn Daumen hoch 11 Daumen runter 2

          Hirngespinste reden nicht, aber die Leute die daran erkrankt sind.

      • SkandySkandy Daumen hoch 2 Daumen runter 10

        @ Mc
        Bah Menschen töten auch ohne Religion.

      • Dr. K. NickelDr. K. Nickel Daumen hoch 11 Daumen runter 1

        Haarspalterei. Religionen töten nicht, das ist Fakt. Aber die Menschen, die sich diesen Religionen verschrieben haben, töten. Tatsache ist nun einmal, dass alle Terroristen heutzutage Moslems sind – aber nicht alle Moslems sind Terroristen. Nichtsdestotrotz muss diese Tatsache diskutiert werden.
        Der Islam wurde nun einmal von einem sehr fragwürdigen Menschen gegründet und mithilfe von Stahl und Hass verbreitet. Diese Gründerperson steht im krassen Kontrast zu dem Gründer der Christentums. Tatsache ist, dass diese Personen nun einmal oft als Vorbild genommen werden. Jesus als standhafter, Friede und Liebe predigender Wanderer / Mohammed als gnadenloser Kriegsherr mit fragwürdigen sexuellen Vorlieben.

      • Physiklehrer Daumen hoch 1 Daumen runter 1

        @MC
        Evtl. sind es zeitweilig auch Religionen die Menschen für ihre Zwecke missbrauchen?
        Früher war das Christentum die Religion des Grauens, heute ist es der Islam!

    • asdasd Daumen hoch 1 Daumen runter 1
    • El BartoEl Barto Daumen hoch 2 Daumen runter 1

      Habt ihr Lust auf ein kleines Gedankenexperiment? Stellen wir uns einmal eine Parallelwelt vor, die in allem genauso ist, wie unsere, nur dass in der Welt tatsächlich keine Religion in irgendeiner Form existiert. Natürlich hätten sich die gesellschaftlichen Strukturen anders entwickelt, etc, aber wir vereinfachen das Modell einfach mal. Gewissermaßen als würden wir jetzt sämtliche Religionen von der Festplatte löschen. Würde es dann den ultimativen Weltfrieden geben?
      Ein Krieg ist ja nichts anderes, als ein Streit im ganz großen Maßstab, ergo: Zanken wir nur um religiöse und ideologische Ansichten? Scheint mir nicht so. Und deswegen glaube ich nicht, dass die Religionen an sich das Problem sind (auch wenn manche eine höhere Affinität zur Gewalt aufweisen, als andere), sondern eher wir Menschen selber. Wir machen es uns ein wenig zu leicht, wenn wir die Verantwortung auf andere Gedankenkomplexe abschieben, auch wenn es verlockend sein kann.

      • einanderer Daumen hoch 3 Daumen runter 1

        @ElBarto Einerseits muss ich Dir recht geben und andererseits wiedersprechen. Natürlich gibt es eigentlich gar keine Glaubenskriege. Auch schon bei den Kreuzzügen wie auch jetzt wieder stehen dahinter einfach immer Leute, die ihre Macht ausbreiten wollen und die nach dem einfachsten Instrument dafür greifen. Mit der Religion ist es wie mit Waffen. Sie töten keine Menschen, nur Menschen töten Menschen. Aber leider sind beides hervorragende Werkzeuge um damit andere Menschen zu töten.

        • El BartoEl Barto Daumen hoch 1 Daumen runter 1

          Da gebe ich dir absolut Recht, Religionen lassen sich zu perfekten Mordinstrumenten machen, denn kein Kämpfer ist gefärlicher, als jemand, der voller Überzeugung für eine Idee/Ideologie/Religion kämpft. Aber was ich mit meinem vorherigen Kommentar meinte, ist, dass sie nicht die eigentliche Ursache sind. So wie man einem mit einem Löffel töten kann, wenn kein Messer zur Hand ist, so würden wir auch andere Ursachen und Methoden zum unterjochen und töten finden, wenn es keine Religionen geben sollte. Das schaffen wir sogar jetzt, obwohl es sie gibt: „Rassenunruhen“ z.B. oder Massenschlägereien zwischen Hardcorefans verschiedener Vereine. Es ist ein Wunder, dass es noch keine Terroranschläge gegen bestimmte Haarfarbenträger gab (oder habe ich es nur verpasst?).

  • Burtzi Daumen hoch 5 Daumen runter 1

    Man nehme aus der Region um Jerusalem für nur eine Woche jegliche Hinweise auf Religion und gottesbilder heraus. Auch aus den Köpfen. Über Nacht sozusagen. Was würde passieren?
    Jeder würde einfach seinem Tagwerk nachgehen. Es gäbe keine Moslems, Christen, juden etc. nur Menschen. Keiner würde irgendeine heilige Stätte für sich beanspruchen. Keiner würde aus religiösen Gründen einen andern töten. Die Leute würden einfach leben. Mehr nicht.
    Religion ist das wahre übel. Das „du hast den falschen Gott“ gäbs dann nicht mehr.

  • garfieldgarfield Daumen hoch 5 Daumen runter 2

    Religon, egal welche, ist Opium fürs gemeine Volk. Anstatt das sich die Menschen in Ruhe lassen, meint jeder er muss den Anderen überzeugen, das seine Lehre die allein selig machende ist. Ergebnis (auch wenn ich mich wiederhole):
    Und willst du nicht mein Bruder sein, dann schlag ich dir den Schädel ein. Geht schon seit Jahrtausenden so.
    Ich glaube an „Gott“, habe aber den Zwischenhandel ausgeschaltet, weil die sind die Schlimmsten.

    • der kleine dummfugder kleine dummfug Daumen hoch 4 Daumen runter 0

      Bis auf den Satzbau gebe ich Dir vollkommen recht!

  • Hartmut Daumen hoch 7 Daumen runter 1

    Ich finde es zunächst einmal interessant, dass man sich auf dieser Plattform sich nicht gegenseitig argumentativ den Schädel einschlägt und seine Meinung kundtun kann, ohne dafür verbal angegriffen zu werden. Herzlichen Dank dafür.

    Was mir bei der Gesamtbetrachtung in diesem Diskussionsfaden auffällt – der Film beginnt mit dem Aufkommen der Religionen. Darüber wird allerdings nicht diskutiert, sondern eher über deren Folgen und gesellschafftlichen Auswirkungen. Geht man den Ursprüngen der Religion auf den Grund, stellt man fest, dass die großen abrahamitischen Religionen aus Sagen und Überlieferungen hervorgegangen sind, die weitaus älter sind, wie z.B. das Gilgamesch Epos.

    Vor diesem Hintergrund und der weiteren Entwicklung kann man erkennen, wie sich nacheinander unterschiedliche Religionen aus einer gemeinsamen Wurzel entwickelt haben, die im Kontext der jeweiligen geschichtlichen Epoche und der zu ihrer Zeit vorherrschenden Machtverhältnisse zu betrachten sind. Alle nachfolgenden Religionen haben ein äußerst blutrünstiges, menschen- und frauen- und fremdenverachtendes Fundament, wie man in der Tora, der Bibel und dem Koran nachlesen kann.

    Selbst das Christentum entledigt sich nicht der alten, gewalttätigen Zöpfe des alten Testaments (Tora). Der geschichtlichen Figur Jesus wird dazu folgendes in den Mund gelegt: „Ihr sollt nicht wähnen, daß ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen, aufzulösen, sondern zu erfüllen. Denn ich sage euch wahrlich: Bis daß Himmel und Erde zergehe, wird nicht zergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüttel vom Gesetz, bis daß es alles geschehe.“

    Dass wir hier in Mitteleuropa relativ gefahrlos leben können und sowohl wirtschaftlich, als auch gesellschaftlich erfolgreicher sind, als die von bronzezeitlichen Religionen geprägten und beherrschten Ländern dieser Erde, haben wir hauptsächlich der Aufklärung der Moderne und der Loslösung von der Religion zu zu verdanken. Erst als wir das religiös beherrschte (dunkle) Mittelalter hinter uns gelassen haben, begann der Aufschwung durch Bildung und Forschung. Lediglich die katholische Kirche weigert sich noch hartnäckig, die moderne Entwicklung der Menschheit und des Humanismus anzuerkennen. Das erkennt man u.A. auch daran, dass der Vatikan als einer der wenigen Staaten dieses Planeten bis heute nicht die Europäische Menschenrechtskonvention ratifiziert hat. Würden sich die heutigen „Gläubigen“ wirklich an ihre vorgeschriebene Religion halten, würde es auch heutzutage mitten in Deutschland blutige, religiös motivierte Auseinandersetzungen geben, wie z.B. im nahen und mittleren Osten. Aus diesem Grund kann man nur dem gesellschaftlichen Fortschritt danken, dass die heutigen Gläubigen überhaupt nicht mehr wissen, an welche religiösen Vorschriften sie heutzutage im Grunde genommen glauben müssten und die meisten dieser „Gläubigen“ haben nicht die geringste Ahnung von ihrem eigenen Glauben und halten ihr selbst entwickeltes Menschenbild für ein Ergebnis des selbigen. Das zeigt unter anderem auch der aktuelle Fall eines Lehrers, der die Heckscheibe seines Autos in wechselnder Folge mit bezeichnenden Bibelsprüchen verziert und aufgrund dessen von einem „Gläubigen“ wegen „Gotteslästerung“ nach § 166 StGB angezeigt wurde. Der Fall wird vor dem Amtsgericht Lüdinghausen am 25. Februar 2016 verhandelt.

    „Glauben“ heutzutage hat mit Religion eigentlich nur noch wenig zu tun. Der heutige „religiöse Glaube“, ist letztlich nur ein Ergebnis eines nachlassenden Bildungswillens.

    • Physiklehrer Daumen hoch 2 Daumen runter 0

      Ein genialer Kommentar mit einem starken, sehr wahren Schlussabsatz den ich bezeichnend finde und so sofort unterschreiben würde!
      Chapeau!

  • AnmagorAnmagor Daumen hoch 1 Daumen runter 0

    Das ist schön verfasst. Ich würde glatt weiterlesen wäre es der Anfang eines Buches. Im Grunde weiß man diese Dinge, auch wenn sie selten in den Vordergrund rücken. Ich hatte aus Neugierde mal angefangen die Bibel zu lesen und bin aus dem Schmunzeln kaum mehr rausgekommen. Es gibt sehr nervige Abschnitte, wie die der Verwandschaften (der ist der Bruder von dem und der Onkel von der – bla), aber dort, wo man flüssig vorankommt ist es oft komisch. Auch weil alles nicht ganz so zu sein scheint woran die „Christen“ zu glauben meinen. Ich erinnere mich, dass auch Menschenfeindlichkeit eine nicht geringe Rolle spielte. Wurden im Alten Testament nicht sogar Frauen „ausgeliehen“?. Das muss noch recht weit vorne gewesen sein, denn so weit hatte ich nicht gelesen.

    Heute legen sich die „Christen“ ihre Religion aus wie sie lustig sind. Jeder hat seine individuelle Vorstellung – eine individuelle Philosophie, kaum mehr als darin einig, dass es einen allmächtigen Gott gibt. Ich stimme deiner Argumentation also zu. Das Fundament meines Kommentars ist eigentlich eine aufkommende Frage durch den letzten Absatz.
    Über den nachlassenden Bildungswillen würde ich mir gerne ein besseres Bild machen.

    Worauf gründet sich diese Aussage und warum lässt der Bildungswille nach? Sind wir zu verwöhnt? Früher war das Individuum bestimmt mehr getrieben sich Wissen anzueignen z.B. aus der Not heraus. Das kann ich mir vorstellen. Heute ergibt man sich oft der Trägheit und hat zahlreiche Ablenkungen wie insbesondere das Unterhaltungsprogramm im TV, wobei ich bewusst Unterhaltungsprogramm schreibe und meine. Dokumentationen und gute Filme können druchaus bildend sein. Weiterhin ergibt sich auch aus dem allgemeinen heutigen Umfeld der meisten Menschen eine Art Faulheit. Oder meintest du (man duzt hier meistens – ich finde das ist auch eher fördernd für den respektvollen Umgang) nur den Bildungswillen der Gläubigen sich mal mit ihrer Religion auseinanderzusetzten? Vermutlich nicht. Hmm. Habe ich mir gerade alles selbst beantwortet?

    • Hartmut Daumen hoch 0 Daumen runter 0

      Ich befasse mich aus politschen Gründen mit Religion und Kirche und der Säkularisierung dieses Staates, weshalb ich auf so ziemlich alles anspringe, was mit Religion und Kirche zu tun hat. Diese Thematik ist äußerst komplex und das Thema „Bildung“ spielt darin natürlich auch eine Rolle.
      Zu Deiner Frage: Es gibt ein Kurzgutachten der Friedrich Ebert Stiftung zum Thema „Jugendliche ohne Berufsabschluss – Handlungsempfehlungen für die berufliche Bildung“. Darin liest man u.A.:

      „Die erste sensible Phase bildet das Ende der allgemeinbildenden Schulzeit. Ein kleinerer Teil der Jugendlichen zeigt sich bereits jetzt „bildungsmüde“ und hegt keinen weiteren Bildungswunsch mehr.“

      Die Folgen der Religiosität wird dort direkt noch nicht angesprochen, denn das Gutachten ist nicht mehr aktuell – es stammt aus dem Jahr 2009. Und so wird als Hintergrund dieser Bildungsmüdigkeit folgendes angeführt:

      „Verstärkt handelt es sich um Jugendliche mit weniger guten Schulleistungen, deren Eltern oft ebenfalls weniger gut gebildet sind. Viele von ihnen münden häufig auch längerfristig nicht mehr in eine Ausbildung ein und sind deshalb sehr gefährdet, ohne Berufsabschluss zu bleiben.“

      Hinzu kommen dann noch die abgebrochenen Berufsausbildungen, die natürlich auch mit Bildung zu tun haben. Aktuell wird das Thema z.B. auch durch das Aufkommen, das Wirken und die vermeintlichen Chancen, die den islamische Staat für solche perspektivlosen Jugendlichen attraktiv erscheinen lässt.
      Dieses umfangreiche Themengebiet hier weiter zu erörtern würde den Rahmen dieses Mediums sehr schnell sprengen; hier ist ja zum Glück Cartoonland ;)

  • blubb Daumen hoch 3 Daumen runter 0

    um mal volker pispers zu zitieren:
    religion ist etwas für leute die keinen alkohol vertragen oder keine freunde haben.

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