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10 Kommentare

  • ulki Daumen hoch 3 Daumen runter 3

    aua – aua – aua

    schon wieder jemand, der den Unterschied zwischen Umsatz und Gewinn nicht begriffen hat

    • Truedel Daumen hoch 7 Daumen runter 0

      Zwei „aua“ sind unberechtigt.

      Die Präsi spricht korrekt von „revenue“ (also „Erlös“), nur die Untertitel sind zweifelhaft.

      Und um ein halbes „aua“ lasse ich mit mir handeln, da die simplifizierte Erklärung zu lang, und für die Länge die Erklärung zu simpel ist. Diese Art der Optimierung ist übrigends hochspannend für Mathematiker – da kann man sich richtig austoben… :-D

      • ulki Daumen hoch 1 Daumen runter 3

        angenommen, sie machen 45’$ Umsatz bei mit 180 Passagieren besetzter Maschine
        bleiben vielleicht pro Flug 5’$ tatsächlicher Gewinn

        kommen nur 170 Passagiere sinkt der Gewinn drastisch, denn die Kosten bleiben zu 100 %
        bleiben vielleicht noch 2’$ Gewinn, wenn 10 Passagiere fehlen

        muss man dagegen 10 Passagieren den Ausgleich von gesamt 8’$ zahlen macht man Verlust von 3’$

        also rechnet sich der Spaß schon dann, wenn man mindestens drei Flüge mit vollem Gewinn einfliegt – und es werden garantiert mehr als drei Flüge sein, die sich mit den Überbuchungen rechnen

        • einanderer Daumen hoch 3 Daumen runter 1

          Sorry Ulki aber Du unterliegst einer Fehlannahme. Auch wenn nur 170 Passagiere kommen sinkt der Gewinn nicht. Denn es geht um Passagiere die bezahlt haben aber den Flug saussen lassen weil sie ihn verpassen oder sonst was. Der Gewinn bleibt da also gleich. Aber eben man könnte ja noch mehr machen wenn man das Ticket dann nochmals verkauft.

        • Truedel Daumen hoch 0 Daumen runter 0

          „… Fehlannahme. Auch wenn nur 170 Passagiere kommen sinkt der Gewinn nicht.“

          Ganz so einfach ist es nicht.

          Es gibt z.B. Tickets, die sich kostenlos oder gegen Gebühr umbuchen lassen. Diese werden meist von Geschäftsleuten gekauft, denen diese Flexibilität auch wichtig ist, und die sie auch entsprechend häufig nutzen. Da funktioniert diese 1-zu-1-Rechnung nicht.

          Zum anderen wird im Luftverkehr mittlerweile mit dem ganz spitzen Bleistift gerechnet.
          Sieh es einmal anders herum: Wenn die Airline im vornherein schon mit hoher Sicherheit weiß, dass 10% der Sitze leer bleiben werden, kann sie die Tickets auch (fast) 10% günstiger machen. Und das nicht aus Menschenfreundlichkeit. Sondern: schon ist der Flug in den Reisebüros und auf den Online-Portalen nicht mehr im teuren Mittelfeld, sondern einer der billigsten. Und wird nicht nur 10% öfter, sondern u.U. doppelt oder dreimal so häufig gebucht…

        • einanderer Daumen hoch 0 Daumen runter 0

          @Trudel: Das mit dem Umbuchen könnte ein Punkt sein. Aber die Tickets billiger machen und mehr Leute anlocken funktioniert ja nicht, denn das Flugzeug wird ja nicht grösser deswegen. Und wenn nicht alle Plätze belegt wären, hätte man sowieso kein Problem wegen dem Überbuchen sondern würde einfach noch die restlichen Plätze verkaufen.

        • Truedel Daumen hoch 0 Daumen runter 0

          „…funktioniert ja nicht, denn das Flugzeug wird ja nicht grösser deswegen.“

          Doch. Wenn man z.B. dann einen A321 einsetzt statt eines A320. Das geht, je nach Flugplan, ggf. sogar recht spontan.

          Und langfristig kann man vielleicht sogar einen weiteren Flug ansetzen (wenn es denn aufgrund der Regulierung der Slots geht – aber das ist ein anderes Thema).

          Wenn Dir das mit dem Zusatzflug unplausibel erscheint:
          LH fliegt z.B. werktags im Stundenrhytmus von Hamburg nach Frankfurt, und zwischen 06.00 und 08.00 Uhr sogar im Halbstundentakt. Und sie hätten bestimmt nichts dagegen, die Strecke auch 20mal statt 18mal am Tag zu fliegen – wenn denn der Flieger auch ausreichend ausgelastet ist.

    • Das unterwürfige Eichhörnchen Daumen hoch 0 Daumen runter 0

      Helft mir mal auf die Sprünge…
      Im idealen Fall 180 Passagiere boarden und es ist ein genau kostendeckender Flug, ergibt sich daraus
      45’$ Umsatz und 0$ Gewinn
      Es ist dabei unabhängig, wieviele Passagiere wirklich fliegen… haben ja alle schon bezahlt.

      Denkbar sind folgende Extrema:
      a) 11 Plätze werden überbucht gem. der Wahrscheinlichkeit aus dem Video und min 11 PAX tauchen nicht auf.
      47.750$ Umsatz und 2.750$ Gewinn

      b) wieder 11 Plätze überbucht und 191 PAX stehen am Gate und verlangen vollen Ausgleich
      47.750$ Umsatz und 6.050$ Verlust

      Defacto kann damit jeder dritte Flug solch ein Totalausfall sein und man steht immernoch genauso gut da, wie bei der moralisch richtigen Lösung.
      Wahre Verteilungen, die den Fluggesellschaften nach vielen Spielrunden bekannt sein dürften, liegen da sicherlich noch viel besser.
      Wo liegt also hier das Problem mit Gewinn und Umsatz?

      Dieses Überbuchungsproblem ist ja meist nur ein Problem bei den billigen oder Kurzstreckenflügen, die ja auch meist sehr leer sind. Charterbomber und Langstreckenflüge lassen doch fast nie jemanden zurück…
      Belehrt mich eines besseren.

  • JediNizar Daumen hoch 0 Daumen runter 0

    Ich arbeite bei einer Fluggesellschaft und ich muss sagen
    Es stimmt zu 99% allerdings übernuchen wir nur selten und nur wo wir wirklich eine Riesen Anfrage haben

  • Bonz Daumen hoch 1 Daumen runter 0

    Diese Wahrscheinlichkeitsrechnung oder Statistik oder was auch immer, war eine Aufgabe bei meiner Mathematura. Aber nicht einfach als Aufgabe die wir schonmal ähnlich gemacht hätten, sondern mit soliden Grundlagenkenntnissen in den Statistik/Wahrscheinlichkeits-Bereichen sollten wir einen Weg aufbauen dass eben genau das was im video erklärt wird rauskommt.
    Wir waren 33 Leute, die die das hinbekommen haben kannst du an einer Hand abzählen…
    ach ja ich gehör nicht dazu.

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