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Dieter Nuhr über das Bürgergeld

Dieter Nuhr: „Erwirtschaften gilt bei uns als gierig, verteilen als sozial. Das ist – um mal ein Modewort zu benutzen – wenig nachhaltig.“

Nuhr Bürgergeld

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27 Kommentare

  • Yanez Daumen hoch 19 Daumen runter 19

    Arbeitslosigkeit ist nicht mehr das große Problem. Daher legt das Bürgergeld einen stärkeren Fokus darauf Freiräume zu geben sich umzuqualifizieren. Dass CDU und Nuhr 50€ mehr im Monat und Schonbetrag als riesiges Problem darstellen ist erbärmlich. Nach der Spieltheorie wäre allerdings ein zusätzlicher Anreiz gut, um gerade bei geringen Einkommen zusätzlich zur Arbeit zu motivieren: eine Art negative Einkommenssteuer – auch ein Weg weg von der kalten Progression: https://www.youtube.com/watch?v=UT-F-itAiZ0

    • Icke Daumen hoch 6 Daumen runter 0

      Tut mir, leid, Sozialismus kenne ich schon, Nuhr hat Recht.

  • Joerg Daumen hoch 36 Daumen runter 26

    Man merkt, wie das Publikum sich fragt: Was für einen Mist erzählt der Typ da?
    Hat der zu lange in Stammtischen herumgehangen, dass er einfach Zahlen, die nicht zusammenpassen, so in den Raum wirft, als habe er da was tolles entdeckt?

    Nuhr war mal echt richtig klasse, ich habe seine Auftritte besucht, aber dann ist der irgendwie falsch abgebogen und bedient nun ein, sagen wir mal „Spezielles Publikum“.

    Es ist auch irgendwie müßig, da immer wieder drüber zu diskutieren, denn es springt immer wieder Jemand aus dem Gebüsch und faselt wieder diese Stammtischparolen.
    Wir haben keinen Fachkräftemangel, weil 10 Millionen Leute nicht arbeiten wollen.
    20% von Mindestlohn sind nur ein paar Euro, das ist viel weniger, als 20% von dem Geld, dass der Herr Nuhr so bekommt.

    2700€ findet der viel Einkommen für eine 5-Köpfige Familie. Also ich wüsste nicht, wie man damit ordentlich leben können sollte. Der Trick ist dabei: Man geht nicht hin und fragt: Wie kann es sein, dass Menschen in Deutschland bei voller Erwerbstätigkeit gerade mal so viel Geld verdienen, wie sie zum überleben (nicht leben mit sozialer Teilhabe) brauchen?
    Warum ist das so wenig von Existenzminimum entfernt?
    Wenn sich arbeiten lohnen soll, dann müssen wir nicht den arbeitslosen was kürzen, sondern die Arbeitenden korrekt bezahlen.
    Aber Nuhr macht das eben anders, da sollen die einen noch weniger bekommen, damit die Leute mit eh schon wenig Geld wenigstens etwas besser dastehen. So funktioniert übrigens die Rhetorik der FDP auch immer wieder.
    Lieber lassen wir den oberen 5% im Land noch mehr Milliarden zukommen als irgendwann etwas gegen diese Sache zu unternehmen.

    Außerdem wollen wir ja nicht über so was diskutieren:
    https://www.tagesschau.de/wirtschaft/finanzen/wirschaftsweise-steuererhoehungen-besserverdiener-101.html

    Prügeln wir lieber auf die Wehrlosen ein, das geht einfach und erzeugt weniger Aufschrei.

    Disclaimer: Ich werde gut bezahlt , mir könnte der Mindestlohn vollkommen egal sein. Aber im Gegensatz zu Herrn Nuhr würde ich mich wie ein Arschloch fühlen, wenn ich jetzt gegen ein Existenzminimum argumentieren würde, weil die Leute mit Arbeit oftmals schlecht bezahlt werden.

  • mosaik Daumen hoch 21 Daumen runter 19

    Was für ein fieses und gehässiges Video.

    1) Berechnungen, die unterstellen, einkommensbeziehende Personen würden irgendwie schlechter gestellt als Bügergeld-Empfängerinnen sind schlicht falsch. Von den zukünftigen Rentensansprüchen mal ganz abgesehen (https://www.handelsblatt.com/dpa/faktencheck-buergergeld-vs-gehalt-arbeit-lohnt-sich-weiterhin/28790818.html).

    2) Schön immer diejenigen, die wenig bekommen aufhetzen gegen diejenigen, die noch weniger bekommen. Lenkt prima davon ab, dass man auch mal über die Vermögensverteilung generell sprechen könnte. Gibt schließlich auch in die andere Richtung der Vermögensschiene Menschen, deren „Einkommen“ nicht „erwirtschaftet“ werden sondern sich quasi von selber vermehren und an deren Niveau auch niemand herankommt, solange man „nur“ regulär arbeitet (Shout-out an Friedrich „gehobene Mitteschicht“ Merz). Über deren Solidarbeitrag könnte man ja auch mal sprechen.

    3) Was für ein Menschenbild ~x( In Teilzeit arbeiten? Kein Bock, jede erniedringende Arbeit im Niedriglohnsektor anzunehmen? Dann biste halt ein verzogenes Gör! Und faul obendrein. Wenn wir dich nicht richtig drangsalieren können, dann schaffst du es auch nicht. Auf den schäbigen Seitenhieb zu Fluchtursachen gehe ich besser gar nicht erst ein…

  • ulki Daumen hoch 19 Daumen runter 24

    Nuhr fand ich noch nie gut, aber schinbar passt es nicht in die Welt der gutsituierten Weltenretter, wenn jemand wie er die Satire benutzt und linke Positionen karikiert

    Was darf die Satire? Alles! (Tucholsky)

    • Jens Daumen hoch 18 Daumen runter 29

      Das kannst du deinen „Freunden“ beim nächsten AfD-Stammtisch erzählen. Hier brauchen wir keine braunen.

    • einanderer Daumen hoch 6 Daumen runter 2

      Also mir geht er hauptsächlich gegen den Strich, weil er immer völlig sinnfreie „Fakten“ erfindet und diese eben todernst als Fakten verkauft. Wie damals als er behauptete eine brennende Kerze verursache dieselbe Feinstaubbelastung wie das Wohnen an einer Autobahn (Gibt ja X Videos auf YouTube, die seine himmelschreienden Berechnungen zerlegen). Oder hier wieder mit der Aussage, dass „so viele“ dank Mindestlohnerhöhung einfach 22 % weniger arbeiten gehen. Gerade bei Leuten im Mindestlohn ist man ja um jeden Cent mehr froh. Bei Minijobbern ist das natürlich wieder etwas anderes, aber die Minijobgrenze steigt ja zusammen mit dem Mindestlohn. Macht also auch keinen Sinn.

      Also die Satire darf vieles, aber so ernst wie er seine „Fakten“ immer rüberbringt, bin ich nicht der einzige, der nicht mehr weiss ob es bei ihm noch Satire ist oder doch eher schon (Fake-)News sind. Zumindest viele seiner Fans halten seine Aussagen ja für die blanke Wahrheit.

  • garfield Daumen hoch 6 Daumen runter 3

    Wie bereits gesagt, er war schon mal besser, aber das ist schon sehr, sehr lange her. X_X

  • JeeperWL Daumen hoch 44 Daumen runter 12

    Es gibt zwei Zahlen in Deutschland, die niemand zusammenzubringen scheint. Oder niemand zusammenbringen will: 1,7 Millionen und 1,6 Millionen.

    1,7 Millionen ist die Anzahl der offenen Stellen, für die dringend Arbeitskräfte gesucht werden.

    1,6 Millionen ist die Anzahl der Menschen, die DAUERarbeitslos sind und Hartz IV beziehen.

    Ich arbeite selbst am Flughafen als Ramp Agent im Luftfrachtbereich. Ich war Quereinsteiger, vorher war ich Taxifahrer. Für diese Jobs braucht es kein Abitur und keine Vorkenntnisse. Man muss noch nicht einmal die deutsche Sprache zu 100 Prozent korrekt beherrschen. Alles, was man benötigt, ist Bereitschaft zur Schichtarbeit, ein bisschen Armschmalz und den Willen, sich wenigstens ein bisschen nützlich zu machen.

    Ich hätte im Lockdown als Vollzeit-Taxifahrer auch „die Füße hochlegen“ und mit 1.200 Euro Kurzarbeitergeld 6 Monate dauernetflixen können. Es lief ja NIX. Keine Messen, keine Kongresse, keine Partys, keine Fahrgäste. Stattdessen hab ich einen Neuanfang gewagt. Und bin zu DHL am Flughafen gegangen.

    Bei DHL habe ich mit einer 30-Stunden-Woche angefangen. Da hatte ich 1.900 Euro netto raus. Nach der Probezeit habe ich mich auf 34 Stunden hochstufen lassen, damit verdiene ich je nach Schichtrad 2.100-2.300 Euro netto. Und jetzt habe ich mich für 38,5 Stunden eingetragen. Und Weihnachtsgeld gibts im November auch noch, etwa 1.600 Euro. Kaffee am Automaten ist kostenlos, es gibt eine gute Kantine, die selbst kocht. Parkplätze sind auch kostenlos. Es gibt K.O.-Tage, wenn es einem nicht gut geht. Dann bleibt man halt einen Tag ohne Krankmeldung zu Hause. Das wurde eingeführt, um Unfällen vorzubeugen.

    Mal ernsthaft: Ich mache mich als Ramp Agent nicht unbedingt kaputt. Ich sitze in meinem Schlepper und fahre Frachtcontainer über die Platte, ab und zu assistiere ich den Ladegruppen beim Ein- und Ausladen der Flugzeuge.

    Jetzt erkläre mir mal einer der Sozialromantiker hier, warum DHL am Flughafen kaum Leute findet. Nochmal: Die nehmen JEDEN QUEREINSTEIGER.

    Nach einer 5- bis 6-Tage-Woche bei DHL habe ich 4 bis 5 Tage frei. Davon fahre ich dann zwei Tage Taxi, weil der Taxischein eben noch 3 Jahre gültig ist. Was ich hab, hab ich eben. Fahre ich mal Taxi, sitze ich im bequemen Mercedes, lasse mich von Hörbücher berieseln und fahre ein paar Leute durch die Gegend.

    So entspannt kann das Arbeitsleben sein.

    Soll heißen: Nicht jeder, der Hartz IV bezieht, ist ein „Opfer des Systems“. Für viele ist es einfach eine Frage der Kalkulation. Die Zuwendungen für einen Hartz-IV-Haushalt mit zwei Kindern inkl. Miete belaufen sich auf 2.100 Euro. Bei mehr als zwei Kindern ist es noch einmal deutlich mehr. Dafür müssen andere Leute aber 8 Stunden am Tag arbeiten.

    Jetzt schauen wir uns mal das Chaos an den Flughäfen im Sommer an. Für diese Jobs braucht es kein Abitur, kein Studium, keine Vorkenntnisse. Man muss noch nicht einmal die deutsche Sprache zu 100 Prozent korrekt beherrschen. Alles, was man benötigt, ist eine Sicherheitsprüfung, Bereitschaft zur Schichtarbeit, ein bisschen Armschmalz und den Willen, sich wenigstens ein bisschen nützlich zu machen.

    Die bittere Realität sieht so aus: Wir finanzieren mit unseren Abgaben und Steuern ein System, das nicht fähig ist, aus 1,7 Millionen Arbeitslosen 7.000 Hilfskräfte bereitzustellen. Ist es also nicht doch so, dass ein Teil der Bevölkerung gar nicht mehr arbeiten will, weil der Vollkasko-Sozialstaat ihnen signalisiert, dass die Leistungsträger sowieso die Dummen sind?

    Und mal eine andere Frage: Jedes Jahr verlassen über 50.000 Jugendliche die Schule ohne Abschluss. Sind jungen Leuten in Deutschland eigentlich keine Ferien- und/oder Nebenjobs zuzumuten?

    Der Begriff „Armut“ sollte in Deutschland endlich mal neu definiert werden: Wer morgens um zehn Uhr vorm Kiosk das erste Bierchen zischen kann, ist nicht „arm“. In den meisten Ländern dieser Welt gibt es kein Arbeitslosengeld, keine Sozialwohnung, kein Kindergeld oder sonst noch irgendwas vom Staat. Und wenn, dann nur lächerlich wenig. Alles muss selbst erarbeitet und erworben werden. Deutschland dagegen gibt seinen Bürgern die Möglichkeit NICHT arbeiten gehen zu müssen.

    Bildung und Ausbildung sind in Deutschland überwiegend KOSTENLOS. Wir leben hier in einem Land, in dem man JEDEN Beruf erlernen oder ausüben kann, den man will. Wer aber schon als Jugendlicher auf Schule und Bildung pfeift, dann mit Glück einen Ausbildungsplatz in einem mies bezahlten – oder gar keinen – Job bekommt, sein Leben lang aus dem sozial schwachem Milieu nicht rauskommt und zu doof und/oder zu träge ist, an dieser Situation was zu ändern, der ist halt unzufrieden. Der wird aber auch nicht den Grips in der Birne haben zu überblicken, inwieweit er selbst verantwortlich für seine Lebenssituation ist und fortan alles „denen da oben“ in die Schuhe schieben.

    Wir geben im Jahr für 44 MILLIARDEN Euro den Hartz-IV-Staat aus. Es ist einer der größten Posten im Haushalt, fast so groß wie der Verteidigungsetat, um den gerade so gerungen wird. Aber man liest darüber nichts. Acht Seiten umfasst die Titelgeschichte im „Spiegel“ zur neuen Jobkrise. Eindrucksvoll wird dargelegt, welche „Schneise der Verwüstung“ der Personalmangel in der Wirtschaft hinterlässt. Aber nicht an einer Stelle wird erwähnt, dass es Tausende Arbeitslose gibt, die man sofort an den Flughafen oder ins Restaurant schicken könnte, um den Betrieb in Gang zu halten.

    Es ist kein Zufall, dass es die Grünen waren, die auf die Abschaffung der Hartz-IV-Sanktionen drängten. Wer das Leben am Rand der Gesellschaft nur aus der Zeitung kennt, neigt zur Verklärung der Verhältnisse. Bei SPD, CDU/CSU und FDP sieht das schon anders aus. Die SPD und CDU/CSU hat in ihren Reihen noch immer eine erkleckliche Anzahl von Anhängern, die Tür an Tür mit Leuten wohnen, die sich morgens lieber auf die andere Seite drehen, als den Gang zum Arbeitsplatz anzutreten. Und die FDP ist ohnehin eine Partei für Leistungsträger.

    Es war immer ein Missverständnis, dass die sogenannten unteren Lohngruppen besonderes Verständnis für das Leben auf Stütze aufbringen würden. Sozialromantik ist auch eine Klassenfrage. Je weiter man weg ist, desto leichter fällt das Mitleid. Eine Lidl- Verkäuferin hat nichts als Verachtung übrig für die Nichtsnutze, die sich im Hartz-IV-Leben eingerichtet haben und sie im Zweifel noch dafür verspotten, dass sie sich durch den Tag quält.

    Wer sein Leben hart gearbeitet hat, weiß sehr genau, wo die Grenze verläuft zwischen Faulenzern, die nicht arbeiten wollen, und Malochern, die einfach Pech hatten, weil die Werft kollabierte oder irgendwelche Fritzen in der Konzernzentrale das nächste Umstrukturierungsprogramm anwarfen.

    Die Gerechtigkeitslinie verläuft NICHT zwischen dem Milliardär und dem Hartz-IV-Empfänger. Reich werden kann man durch Arbeit, Geschick, Erbschaft, Skrupellosigkeit oder einfach durch Glück. Arm kann man werden durch Krankheit, Betriebsschließung, Faulheit oder schlicht durch Pech. Diese Kluft kann kein freiheitlicher Staat schließen. Das Leben birgt (Rest-)Risiken, es ist aber nicht Aufgabe der Gesellschaft, diese komplett auszuschalten und zu kompensieren.

    Und ein Sozialstaat, der nicht zwischen wirklich Leistungsberechtigten (Alte, Kranke, Eingeschränkte/Erwerbsunfähige, Alleinerziehende) und solchen, die sich einfach in die soziale Hängematte legen, unterscheidet, entzieht sich selbst die Legitimationsgrundlage und damit die Bereitschaft der Bürger, dieses System zu tragen.

    Dass die „Armen“ manchmal vielleicht auch deshalb arm sind, weil sie einfach STINKFAUL sind, ist ein Gedanke, der in unserer auf „sozialen Ausgleich“ bedachten Gesellschaft als so anstößig gilt, dass er nicht zugelassen werden darf. Wenn in „armen“ Familien für Alkohol und Fluppen IMMER Geld da ist, hat das nichts mit „Armut“ zu tun, denn so billig ist das Zeug dann auch nicht. Dann läuft etwas grundsätzlich schief!

    Die Politik kann sich entscheiden, die Leute in Ruhe zu lassen. Wir nehmen auch künftig hin, dass Hunderttausende auf Kosten derer leben, die den Laden am Laufen halten. Womit wir aber aufhören sollten, ist so zu tun, als träumte jeder Hartz-IV-Bezieher von einem Vollzeit-Job, der sich aus unerfindlichen Gründen nie einstellt.

    Wer angesichts von 1,7 Millionen verwaisten Stellen keinen Arbeitsplatz findet, ist entweder ARBEITSUNFÄHIG oder ARBEITSUNWILLIG! Einen anderen Schluss lässt die Lage nicht zu.

    • Jens Daumen hoch 10 Daumen runter 26

      Ist dir vielleicht mal in den Sinn gekommen dass sich nicht jeder zum Mindestlohn ausbeuten lassen möchte?
      Wenn die Stelle dringend besetzt werden müssen, warum zahlt man dann keinen vernünftigen Lohn?
      Wer mit fremder Arbeit seine Millionen scheffeln kann der kann auch seine Mitarbeiter daran beteiligen, oder arbeitet halt selbst.
      Alle Arbeitssuchenden als Arbeitsunwillig hinzustellen ist einfach nur herablassend und fies. Weitere Kommentare spare ich mir.

      • Me Daumen hoch 19 Daumen runter 5

        Ausbeuten? WIr sind momentan bei 12€ pro Stunde. Wie viel darfs für den Herren denn sein, 20€? 30€?

      • JeeperWL Daumen hoch 24 Daumen runter 10

        @Jens: Der aktuelle Mindestlohn liegt bei 12 Euro die Stunde. Und 12 Euro die Stunde für EINFACHSTE Tätigkeiten, die JEDER OHNE QUALIFIKATION ausüben kann, sind keine Ausbeutung. Und auch mit Mindestlohn ist man in Deutschland nicht wirklich „arm“.

        12 Euro die Stunde sollten vor allem für junge Leute attraktiv sein, die noch zu Hause wohnen und sich in den Ferien was dazuverdienen wollen. Mal abgesehen davon: Der Fachkräftemangel betrifft auch Branchen, in denen ÜBER Mindestlohn gezahlt wird.

        Wenn sogar UNGELERNTE (!!!) Leute auf 1.900 NETTO bei TEILZEIT pfeifen, dann lässt das tief blicken.

        Beispiel: Im Juli wurde der Chef des Europarks, Roland Mack, interviewt. Der Geschäftsführer hat große Mühe, die mehreren Hundert im Lockdown freigewordenen Stellen nachzubesetzen. Die Zahl der Bewerbungen ist dabei nicht das Problem, vielmehr sind es die Ansprüche vieler Bewerber.

        Da kommen 25-Jährige und wollen nur drei Tage arbeiten. Und die erste Frage der Bewerbenden lautet oft: „Muss ich auch am Wochenende arbeiten?“

        Freizeitparks haben es so an sich, dass die Leute dort am Wochenende hingehen. Genauso wie die Leute eben oft am Wochenende ins Restaurant oder in die Disco gehen. Es ist irre, das viele Leute solche simplen Zusammenhänge nicht begreifen und dass vor allem junge und gesunde Leute offenbar lieber arbeitslos bleiben, als ab und zu am Wochenende oder auch mal nachts arbeiten zu gehen und die Zuschläge zu kassieren.

        Aber gut, wenn man nur 25 Stunden arbeiten will, kann man das gern tun, sofern man akzeptiert, dann auch nur für 25 Stunden bezahlt zu werden …

        Übrigens: Je „besser“ deine Ausbildung ist, desto schwerer wirds nämlich einen Job zu finden. Denn es kommt ganz unweigerlich zu einer Spezialisierung. Und in Nischen wirds generell halt eng – es stehen dir ganz einfach weniger Arbeitsplätze zur Verfügung. Die Jobportale sind so voll mit Zeugs dass ich mich frag wie mans eigentlich als nicht spezialisierter Mensch schafft keinen davon zu bekommen.

        Beispiel: Du hast Promenadologie, Eurythmie und Onomastik und studiert?

        Schön. Dann kannst du zwar professionell spazieren gehen, deinen Namen tanzen und weißt sogar, wo der Name herkommt. Du bist aber damit auf dem Arbeitsmarkt so überflüssig wie ein Sandkasten in der Sahara. Resultat: Du stehst als studierte „Fachkraft“ bei McDonald’s an der Kasse und schimpfst, dass du dir die Miete im „hippen Szene-Viertel“ kaum leisten kannst und schreist nach dem Mietendeckel.

        Allein schon der Begriff „Arbeitssuchende“ ist ein Euphemismus, denn er setzt voraus, dass sie jeder beim Jobcenter redlich um einen neuen Job bemüht. Sag mal ernsthaft: In welcher Bubble lebst du eigentlich?

        Der 1. des Monats war für uns Taxifahrer immer der „Hartz-IV-Tag“, da haben die ganzen Staatsknetenzecken nämlich ihre Kohle bekommen und konnten mal richtig „prassen“. Da wurde sich z. B. gern mal ein Taxi zum Spielkasino bestellt.

        Weitere Beispiele gefällig? Fahrgäste von Grünau nach Paunsdorf. War ’ne 40-Euro-Fahrt. Junge Familie, Vater arbeitslos, Mutter arbeitslos, zwei ungewaschene Rotzgören (jedenfalls rochen sie nicht gerade sauber). ER hatte nix anderes zu tun, als sich während der ganzen Fahrt über die „Scheiß-Kanaken“ zu beschweren, die den Deutschen die Arbeitsplätze wegnehmen. Auf meine Frage, welcher Ausländer ihm denn welchen Job weggenommen hat, kam er allerdings so ins Grübeln, dass erstmal Ruhe war … Taxi hatte natüüürlich die Omma bezahlt.

        Ich war während meiner Ausbildung mal ein Jahr lang bei der AWO. Unsere Sozialarbeiterin hat mich mal einen Tag lang mitgenommen, zum „Reinschnuppern“: Geschnuppert hab ich bei der zu betreuenden Familie in der Tat, jedenfalls irgendwas zwischen Raubtierkäfig und klingonischem Swingerclub … Alleinerziehende Mutter, drei Kinder, arbeitslos, drei Ausbildungen abgebrochen. ABER: Lackierte Fingernägel, Top-Frisur, geschminkt wie ein Supermodel, Riesen-Flatscreen im Wohnzimmer, auf dem Wohnzimmertisch 5 Sorten Alkopops und ein voller Aschenbecher. Die älteste Schwester (12) machte den beiden kleinen (8 und 5) das Frühstück, damit Mama früh ausschlafen konnte …

        Soll ich jetzt echt weiter aufzählen?

        Also, nochmal zum Mitschreiben:

        Hartz IV/Bürgergeld soll eine VORÜBERGEHENDE Hilfe sein, bis man wieder auf eigenen Füßen Beinen steht und KEIN Dauerurlaub auf Kosten des Steuerzahlers!

        Aber die meisten, die das Geld bekommen, haben eben nicht die Möglichkeit, sich selbst zu versorgen, weil sie dazu einfach selbst nicht in der Lage sind und neben dem Umstand, dass sie anderen auf der Tasche liegen nur eines können: LAUTHALS FORDERUNGEN STELLEN!

        Wir haben es mit Menschen zu tun, die schon so lange einer geregelten Beschäftigung entwöhnt sind, dass sie gar nicht mehr wissen, was Arbeit ist.

        • Jens Daumen hoch 9 Daumen runter 17

          Schön für dich dass du ein paar Beispiele von faulen Arbeitslosen kennst. Und deshalb sind alle Arbeitslosen faul? Ich schimpfe auch nicht auf alle Ausländer weil ich einen kenne der Kriminell geworden ist. Das wäre eher dein Bereich, was?

          Arbeitssuchend heißt man sucht eine Menschenwürdige Arbeit, die auch entsprechend bezahlt wird. Wer sich an diese grundlegende Spielregel nicht hält kann es eben selbst erledigen! Das hat nichts mit Faul oder dergleichen zu tun.

        • Der dunkle Lord Walmart Daumen hoch 3 Daumen runter 8

          „… Wenn sogar UNGELERNTE (!!!) Leute auf 1.900 NETTO bei TEILZEIT pfeifen, dann lässt das tief blicken…“
          Wie viele Stunden muss denn eine Teilzeitkraft bei Bezug des Mindestlohns beschäftigt sein, um auf 1.900 € Netto zu kommen? Und wie viele Stunden hat denn dann dieser Job bei einer Vollzeitstelle? :-/

        • Jens Daumen hoch 8 Daumen runter 19

          Und die ganzen Bonzen da oben machen schön party auf unsere Kosten. Stört dich anscheinend nicht. Nach unten treten, nach oben Buckeln, so kennt man es von euch.

        • kleiner Mann Daumen hoch 5 Daumen runter 6

          @jens
          „Erwirtschaften gilt bei uns als gierig, verteilen als sozial. Das ist – um mal ein Modewort zu benutzen – wenig nachhaltig.“

          oder ohne Modewort: kurzsichtig, beschränkt, engstirnig, borniert …

        • einanderer Daumen hoch 3 Daumen runter 1

          @Jens: Ich bin ja Deiner Meinung, dass die Arbeit menschenwürdig und anständig bezahlt sein sollte. Allerdings sind das halt beides sehr relative Begriffe. Von daher wäre schon interessant, was Du Dir denn darunter vorstellst.

          Ich kenne ausserdem einige Arbeitslose oder solche die es mal waren und ich kann sagen, dass ganz sicher nicht alle faul sind. Aber die Langzeitarbeitslosen eher schon. Denn die anderen haben halt wieder einen Job gefunden. Wer aus gesundheitlichen/psychischen Gründen langzeitarbeitslos ist, sollte ja eh nicht ewig bei Harz IV rumhängen. Von daher befürchte ich schon, dass man Langzeitarbeitslose leider auch als faul bezeichnen muss.

        • Me Daumen hoch 10 Daumen runter 4

          @Jens
          Dir ist schon klar dass für alles was du konsumierst jemand arbeiten musste? Von deiner Wohnung, Strom, Gas, Müllabfuhr, Lebensmittel und alles andere auch. All dass bekommst du als Unterstützung GESCHENKT bis du selbst wieder auf eigenen Beinen stehst. Anstatt immer mehr zu fordern wäre hier ein wenig Dankbarkeit angebracht …

      • JeeperWL Daumen hoch 15 Daumen runter 7

        @Jens: „Arbeitssuchend heißt man sucht eine Menschenwürdige Arbeit, die auch entsprechend bezahlt wird.“

        Dann erklär uns mal was „menschenwürdig“ ist. Das Problem ist, dass manche Leute ja schon Nachtschichten und Wochenendarbeit als „menschenUNwürdig“ ansehen, aber nicht begreifen (wollen), dass es Branchen gibt, wo 24/7 gearbeitet werden MUSS.

        Und gerne nochmal: Wer keinen Abschluss und/oder keine Ausbildung hat, sprich, unqualifiziert ist, kann nicht erwarten, Fachkräfte-Löhne zu bekommen. Soll heißen, wenn du auf dem Abschlusszeugnis der 8. Klasse nur Vieren und Fünfen in Deutsch, Englisch und Mathe hast, wird dich die Lufthansa eher NICHT zum A380-Piloten ausbilden.

        Und hör bitte auf mit dem Märchen, dass „ALLE“ nur noch Mindestlohn bezahlen. Das stimmt einfach nicht. Der Fachkräftemangel trifft mehrheitlich Firmen, die Tariflöhne zahlen.

        • Jens Daumen hoch 4 Daumen runter 10

          Da lies dir nochmal die Menschenrechte durch, oder ist dir das du „Links“?
          Artikel 23:

          „Jeder hat das Recht auf Arbeit, auf freie Berufswahl, auf befriedigende Arbeitsbedingungen und auf Schutz vor Arbeitslosigkeit. Jeder hat das Recht auf gleichen Lohn für gleiche Arbeit. Jeder hat das Recht auf einen fairen Lohn, der ein menschenwürdiges Leben ermöglicht. Wenn der Lohn dazu nicht ausreicht, muss der Staat zusätzlich dafür sorgen. Jeder hat das Recht, zum Schutze seiner Interessen eine Gewerkschaft zu bilden oder beizutreten.“

        • Me Daumen hoch 13 Daumen runter 0

          @Jens
          du berufst dich auf die Menschenrechte weil dir 12€ pro Stunde zu wenig sind? Merkst du noch was? In meiner Heimat in Mexiko kannst du froh sein wenn man dir ohne Ausbildung überhaupt einen Job gibt, und ohne sitzt du schnell auf der Straße. Und du sitzt hier in deiner beheizten Bude, gönnst dir gutes Essen und Internet, um dich dann noch zu beschweren dass 12€ zu wenig sind? ~x(

      • JeeperWL Daumen hoch 16 Daumen runter 5

        @Jens: „Und die ganzen Bonzen da oben machen schön party auf unsere Kosten.“

        Das Narrativ „Die Armen werden immer ärmer und die Reichen werden immer reicher“, ist ein MÄRCHEN! Denn ohne die Menschen, die einen ordentlichen Job haben und anständig verdienen, gäbe es den Sozialstaat NICHT – erst recht nicht in der deutschen Form!

        Bist du wirklich so zartbehirnt, dass du das nicht kapierst?

        Der Sozialetat beträgt in diesem Jahr 160 Milliarden Euro. Es handelt sich um Geld, dass von den „Habenden“ zu den „Wenig-Habenden“ umverteilt wird. Kaum ein Staat schaufelt so viel Geld von den Reicheren zu den Ärmeren wie die Bundesrepublik Deutschland. Es gibt also eine doppelte Umverteilung zu Lasten der Wohlhabenden: Diese Gruppe zahlt die mit großem Abstand meisten Steuern, von denen via sozialer Umverteilung das meiste Geld an die Ärmeren geht. Den einen wird immer mehr genommen, den anderen wird immer mehr gegeben.

        Zur Erinnerung: Die „Bestverdiener“, also die obersten zehn Prozent der Steuerzahler, sind für die Hälfte der Steuern in Deutschland verantwortlich. Erweitert man diesen Kreis auf die oberen 30 Prozent, so erwirtschaften diese 80 Prozent der Steuern. Man kann die Sache auch aus der Perspektive der Weniger-Produktiven betrachten: Die unteren 70 Prozent der Steuerzahler bringen nur 20 Prozent der Steuern auf, die der Staat insgesamt einnimmt.

        Also: Verantwortlich für die drastisch hohen Steuereinnahmen, die diesen Sozialstaat finanzieren, sind: Die Besserverdienenden. Oder die „Bonzen“, wie du so schön formulierst.

        Ich gehe mal davon aus, dein eigentlicher Traum sind nicht „gerechte“ Löhne jenseits aller Qualifikationen der Arbeitnehmer, sondern eine Art Bedingungsloses Grundeinkommen, finanziert durch eine „Reichensteuer“, welche man den „Bonzen“ abnimmt.

        Soll ich dir mal sagen, was dann passiert?

        Niemand wird mehr in Deutschland investieren, Unternehmen wandern ab, die Arbeitsplätze sind futsch!

        Und wenn wir dann wieder 5 Millionen (oder noch mehr) Arbeitslose an der Backe haben, schreien Typen wie du wieder nach mehr Kohle von den „Bonzen“ (weil nicht kapieren, dass Steuern ERWIRTSCHAFTET werden müssen) und solche Rattenfängervereine wie die AfD lachen sich ins Fäustchen.

        „Wenn der Lohn dazu nicht ausreicht, muss der Staat zusätzlich dafür sorgen.“

        ERSTENS: Diese Möglichkeit gibt es, die nennt sich AUFSTOCKUNG.

        ZWEITENS: Wenn der Lohn nicht reicht, dann sucht man sich einen Job wo man mehr verdient. Dazu muss man sich aber in der Regel weiterQUALIFIZIEREN, und da hört es für die meisten schon auf.

        Auch dazu hab ich einen Story: Als ich in der Trainingsstaffel bei DHL war, also die ersten drei Wochen Theorie (Container-Typen, Abläufe, Gefahrgutmarkierungen usw.), waren wir eine recht bunt gemischte Truppe. Von den 12 Leuten in meiner Staffel hatten sich 7 selbst beworben und die anderen 5 wurden vom Jobcenter vermittelt.

        Rate mal, welche 7 noch da sind und welche 5 schon vor Beginn der Praxisausbildung wieder aufgehört haben, weil sie einfach keinen Bock hatten (was man denen schon morgens angesehen hat!)

        Obwohl, neeeee, du kommst eh nicht drauf, also spar dir die Antwort!

    • KaroX Daumen hoch 12 Daumen runter 0

      Definitiv: DAUMEN HOCH für deine Einstellung was den Quereinstieg und deine persönliche Arbeitsmoral angeht – „bevor ich nichts mache, mache ich was anderes!“

      Ich bekomme gerade das innerliche Kotzen, wenn ich hier Kommentare lese wie „vom System ausbeuten“ „für den Mindestlohn abspeisen lassen“… ey sorry – gehts noch? Ich hoffe ja wirklich, das ihr arbeiten geht und euch nicht nur einfach das RECHT nimmt zu maulen nur weil ihr euch vorrechnet, dass man mit 12 EURO pro Stunde keinen gehobenen Lebensstandard leisten kann. Dir sind 12€ pro Stunde zu wenig? Dann such dir einen JOB der besser bezahlt? Du bist dafür nicht qualifiziert genug? Dann erlerne es! Du weißt nicht in welche Richtung du dich entwickeln sollst? Sprich mit Leuten die dich unterstützen können!

    • mosaik Daumen hoch 1 Daumen runter 6

      Haha, wunderbar bei Fleischhauers Kolumne abgeschrieben, sogar die Fallbeispiele und das Grünenbashing stimmen fast eins-zu-eins überein (https://www.focus.de/politik/deutschland/schwarzer-kanal/die-focus-kolumne-von-jan-fleischhauer-das-hartz-iv-paradox_id_121194124.html)
      Macht das die Argumente ein bisschen weniger valide? Unter Umständen schon. Vielleicht doch nicht alle so ganz persönlich die Erfahrungen. Vielleicht beruht ja auch doch nicht alles auf harter Leistungsbereitschaft, wenn man sich auch mal in die „journalistische Hängematte“ legen kann und andere für sich arbeiten lässt.

      Zudem stimmen die Zahlen / Ansätze teilweise auch nicht:
      • Größter Etatposten Sozialhaushalt? Renten, bei ca. 100 Mrd.
      • Anzahl Hartz4-Empfänger in 2022? Durchschnittlich ca. 3,7 Mio. Euro (https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1396/umfrage/leistungsempfaenger-von-arbeitslosengeld-ii-jahresdurchschnittswerte/). Klar, noch größeres „Reservoir“ an Arbeitskräften, aber dein/Fleischhauers Argument, alle könnten arbeiten, wenn sie nur wollen, wird eben entkräftet.
      • 2.100 Euro für eine vierköpfige inkl. Miete ist viel??? Vielleicht als Selbstversorger auf einem Bauernhof. Zudem ist bei der Berechnung der Zahlungen mit vielen Variablen verbunden (u.a. Wohnungsgröße), als dass so pauschal gesagt werden kann. Zumindest die Regelsätze belaufen sich m.E. auf ca. 1.500 Euro (exkl. Miete), je nach Alter der Kinder (https://www.lpb-bw.de/regelsatz-hartziv). Auch nicht wirklich viel.
      • Neuer Begriff von Armut? Völlig zurecht blickt man auf Zahlen zur relativen Armut, um sich das eigene Leben nicht gegenüber dem Straßenkind in Kalkutta, das ja noch viel weniger hat, statistisch schönrechnen zu lassen.
      • Reich werden durch Arbeit? Huijuijui, viel Spaß beim Träumen. Die Zeiten dürften vorbei sein (wenn es sie denn jemals gegeben hat…). Es gibt strukturelle Voraussetzungen für Reichtum, die man mit »einfacher« Arbeit nicht aufholen kann. Diese Voraussetzungen sind übrigens auch nicht „erwirtschaftet“ worden.
      • Die Reichen erwirtschaften nahezu alle Steuern? Stimmt sicherlich in absoluten Zahlen (also der Höhe der jeweils entrichteten Steuern), aber relativ zum Einkommen/Vermögen tragen die Superreichen nicht so super viel bei, untere Einkommen eben schon deutlich mehr.

      Bei allem Respekt für deine (vermeintlich, s.o.) eigenen Erfahrungen, erschreckt es doch immer wieder in der Debatte, mit wie wenig Empathie argumentiert wird. Da ist Herr Nuhr sicherlich ein gutes Beispiel für. Seht euch um bei Sozialverbänden und Hilfseinrichtungen: Die pauschale Verurteilung von Menschen in Hartz 4 als faul ist schlicht falsch. Die Gründe für langfrsitigen Bezug der Leistungen sind vielfältig. Und die Erzählung von jeder kann arbeiten/reich werden, wenn er nur möchte, bleibt ein Märchen.

      PS: Warum nur diejenigen über Armut/Niedriglohn mitreden sollen, die „richtig“ arbeiten, erschließt sich mir auch nicht – und erst nicht bei Fleischi.

  • Bastain Daumen hoch 17 Daumen runter 1

    Schön das der Admin wider gesund ist :-)

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