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35 Kommentare

  • Reviersheriff Daumen hoch 31 Daumen runter 73

    Soll ich jetzt Mitleid haben?
    Der Polizeibeamte hat nicht die Chance das Leben nach 44 Jahren neu zu erleben!
    Er hat seine Strafe abgesessen, in Ordnung, aber Mitleid nein.

    • der kleine dummfug Daumen hoch 76 Daumen runter 3

      Hmm, 2 Sachen dazu:
      attempted murder heißt versuchter Mord.
      Und ich denke, in dem Video geht es eher darum, wie viel sich verändert hat und wie man die Eindrücke verarbeitet, die sich ergeben, wenn man quasi eine Zeitreise von 44 Jahren in die Zukunft gemacht hat.

    • Anmagor Daumen hoch 35 Daumen runter 10

      @ Reviersheriff:
      Sorry – kann’s mir grad‘ nicht verkneifen. Deine Aussage sagt etwas darüber aus, wie weit deine Erkenntnisse über das Leben vorangeschritten sind. Da fehlt doch noch etwas [-X
      Man muss kein Mitleid haben, ok, aber 44 Jahre zur Resozialisierung ist herb. Man muss auch berücksichtigen wie die Dinge nunmal zusammenhängen. Unter den entsprechenden Umständen kann man jeden dazu bringen zu töten. Das ist keine Kritik zu deiner Person o.ä. Unter gefühlsbedingten Umständen schreibe ich auch manchmal Blödsinn aus einer Laune heraus und bin dann hinterher sehr unzufrieden mit dem Kommentar, weil ich meist schreibe wie ich gerade denke und mir oft keine Zeit nehme einen wasserdichten Text zu schreiben.
      Mit diesem Kommentar will ich eigentlich nur erreichen, dass man nicht so schnell über andere urteilt. Es ist schon vorgekommen, dass das Lebenswerk eines klugen Menschen, der hart an seinen Theorien gearbeitet hat, mit einem einzigen vernichtenden Satz zerstört wurde, weil man dessen Wahrheitsgehalt nicht ignorieren konnte. Das Leben ist nicht fair. Die Gesellschaftsform ist nicht fair gestaltet und ich bin bestimmten Gedanken anderer oft sehr abgeneigt, weil sie so oft auf Unwissenheit und Oberflächlichkeiten beruhen. Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied… klar doch :roll:
      Edit: Oha – siehst de ^^ – an den Daumen gemessen bist du wirklich ins Fettnäpfchen getreten.
      PS – hab‘ mir das Video nicht richtig angesehen. Für den Fall, dass sich auch bei mir jmd. beschwert nicht richtig zugehört zu haben ;8°)

    • Reviersheriff Daumen hoch 23 Daumen runter 39

      Mea culpa – Mordversuch
      Ändert nichts an der Tatsache, hier auch für mich egal ob jemand versucht einen Menschen zu töten oder die Tat vollendet. 44 Jahre Haft für den Versuch einen Menschen zu töten halte ich für voll angemessen und das Lebenslänglich (15 Jahre) ohne Feststellung der Schwere der Tat (in Deutschland), halte ich für einen Witz.

      • X7C Daumen hoch 9 Daumen runter 18

        Tz, du redest so darüber, als ob Fehler etwas unmenschliches wären. Du weißt nichts über die Hintergründe der Tat. Der Mordversuch war fehlgeschlagen, inwiefern half es ihm or anybody else in that matter, dafür _sein_ halbes Leben zu zerstören?

        Wieso siehst du es als angemessen? Aus Gerechtigkeit?

        …was sagt denn die Vernunft?

      • KaroX Daumen hoch 10 Daumen runter 5

        Lustige Gesellschaft… so lange irgendjemand in der Familie nicht ermordet worden ist oder irgendwas anderes schlimmes passiert ist was man selber mit erlebt hat ist es „ok“.

      • X7C Daumen hoch 8 Daumen runter 4

        Glaub mir in meiner Familie ist so einiges passiert und ich habe mehr als genügend Erfahrungen mit schlimmen Erlebnissen. Es ist nicht alles „ok“, und ich stehe oft genug mit mir selbst im Zwiespalt wenn ich über eine Person urteilen möchte, da mich das Verständnis daran hindert sobald ich dessen Vergangenheit analysiere und gewisse Verhaltensweisen oder Charakterzüge darauf zurückführen kann.

        Natürlich gehört Mord persé erstmal zu einer Tat die geahndet werden sollte, aber das Leben und der Mensch ist nunmal nicht nur Schwarz und Weiß und es gibt kein moralisches Grundregelbuch wonach alles entweder nur gut oder böse ist.

        Ich habe versucht mehr über die Tat der Person in diesem Video rauszufinden und konnte bisher leider nichts entdecken, aber allein die Tatsache dass es bei einem „Mordversuch“ geblieben ist lässt doch mit großer Wahrscheinlichkeit darauf zurückführen dass das schlimmste verhindert werden konnte, und deswegen die Strafe weniger Wert auf die Bestrafung als auf die Aufklärung und Resozialisierung hätte legen sollen. Dass dieser Mann dennoch 44 Jahre Haft (!) bekommt lässt mich nur auf das verurteilend fundamentalistische Strafsystem in Amerika zurückführen, in der auch 15-Jährige Swatter zu 25 Jahren Haft verurteilt werden.

    • tabacchi Daumen hoch 11 Daumen runter 0

      Hast du den Eindruck dass jemand dein Mitleid erwecken will, Sheriff?
      Den Kernpunkt des Videos hast du diesmal wohl umfahren. :wink:

    • domi Daumen hoch 0 Daumen runter 0

      Nein du sollst kein Mitleid haben und auch nicht in weibisch-echauffierte Hysterie verfallen.

  • Enemenemiste Daumen hoch 13 Daumen runter 26

    Ich muss hier dem Reviersherriff beipflichten.
    Es ist lächerlich anzunehmen, dass Mord – versuchter Mord oder vollendeter Mord – „mal so eben“ passiert.
    Nein! Das tut es nicht. Der Mensch hat eine natürliche Hemmschwelle seinen Artgenossen umzubringen. Wenn diese Hemmschwelle fehlt, ist einiges schief gelaufen bei der betroffenen Person. Daher spielt es keine Rolle, ob der Mord nur versucht war oder nicht.
    Es ist auch lächerich, nach den Motiven der Tat zu fragen. Gibt es ehrenwerte Motive jemanden zu töten? Sicherlich nicht. Hätte er in Notwehr oder Notstand gehandelt, wäre er nicht verurteilt worden. Darüber hinaus hat Stafrecht nicht nur eine Resozialisierungsfunktion, sondern auch eine Straffunktion. Es ist eben nicht der Sinn der Strafe, den Täter sofort freizulassen, wenn er vermeintlich resozialisiert ist. Und da bei einem Mord das höchste Rechtsgut betroffen ist, kann der Täter ruhig 20 bis 40 Jahre sitzen. Daher habe ich auch kein Mitleid mit der Person.

    • Finn Daumen hoch 1 Daumen runter 3

      Ich habe auch kein übermäßiges Mitleid, aber vielleicht hätte es auch gereicht die Strafe kürzer ausfallen zu lassen. Leider muss auch irgendwo eine Abschreckung her, sonst machen alle was sie wollen und keiner spielt nach Regeln, von daher fällt es mir schwer mich da wirklich fest zu legen. Diese Menschen tun es sich selbst an, da kann man noch so gutgläubig sein

    • Anmagor Daumen hoch 5 Daumen runter 3

      Was habe ich gesagt :roll:
      Enemene schrieb :“Wenn diese Hemmschwelle fehlt, ist einiges schief gelaufen bei der betroffenen Person.“ Nur weiter Ene. Schon mal mit Reaktionsketten gearbeitet (Ursache und Wirkung / Kausalität) ?
      Ja da ist einiges blöd gelaufen. Die Gesellschaft gibt vielen Menschen Gründe eben diese zu hassen usw. Was wird wohl passiert sein, dass ein Mensch diese Hemmschwelle überschreitet? Ist dann dieser Mensch daran schuld oder die, die ihn dazu gebracht haben. Oder glaubst du gar, er ist als Dämon auf die Welt gekommen? Nur immer weiter denken Ene und weiter und weiter. Dann siehst du es vielleicht auch etwas anders.

      • Enemenemiste Daumen hoch 2 Daumen runter 3

        Wenn jemand versucht eine andere Person umzubringen, ist das im Regelfall strafbar.
        Es gibt nur zwei Ausnahmen: Die Person handelte im Notstand oder aus Notwehr.
        Dann wird die Person nicht verurteilt, jedenfalls im westlichen Strafrecht, wozu auch die USA gehören.

        Dein Problem ist einfach, dass du offensichtlich das Argument nicht verstanden hast, was der Reviersherrif angeführt hat. Die Person hatte keinen Grund, irgendjemand umzubringen oder dies zu versuchen. Du fühst jetzt seine Lebensumstände an bspw. wurde er von der Gesellschaft verachtet etc. Das ist doch überhaupt nicht relevant. Das Opfer (der Polizist) gab ihm jedenfalls keinen Grund ihn umzubringen. Wenn du jetzt mit deiner „Ursache und Wirkung“ Argumentation hinter dem Berg aufläufst, führst du strafmildernde Umstände ins Feld, die das Opfer total verhöhnen. Das Opfer konnte nichts dafür, dass der Täter vermeintlich verachtet wurde. Das Opfer verachtete ihn nicht, andernfalls hätte dies strafmildernd berücksichtigt werden können oder gar den Vorwurf des „frist degree murder“ ausräumen können. Das hat es nicht.
        Ferner: Du behauptest einfach, die Gesellschaft hätte ihn gehasst, ohne irgendwelche Beweise darzulegen. Einfach stumpf behauptet deinerseits!

        Conclusio: Wenn du ernst genommen werden willst, würde ich an deiner Stelle aufhöhren, stumpf irgendwelche Phrasen abzudreschen. Das wirkt sehr dümmlich.

      • Anmagor Daumen hoch 3 Daumen runter 5

        Och nö. Zwing‘ mich nicht.. Och ich hätte nichts schreiben sollen #-o
        Wegen dir bin jetzt wieder in der Klemme. Entweder ich schreibe nur wenig oder nichts und überlasse es dem Intellekt der individuellen Leser und Leserinnen die dann ihre Meinung fällen oder ich nehme deinen Text auseinander und beweise meine Theorien – was in diesem Fall wieder Seitenweise Stoff ist – was außerdem dann eigentlich nicht für Cartoonland geeignet ist. Außerdem bist du ein übler Verdreher bzw. du hast meinen Text falsch interpretiert – was mich jetzt aber auch nicht dermaßen überrascht, was keine Anspielung darauf sein soll, dass deine kognitiven Fähigkeiten womöglich begrenzter sind als andere.
        Vielleicht sollte ich einfach schreiben: Nenne mir einen Kommentarverlauf in den letzten Jahren schlicht hier auf Cartoonland an denen ich ernsthaft beteiligt war und am Ende mein Unrecht eingestehen musste. Und das mache ich wenn ich falsch liege. Es passiert nur selten. Die letzte größere Diskussion war glaube ich diese http://www.cartoonland.de/archiv/atombomben-doppelmoral-bundesregierung/
        Daran erkennst du was du uns evtl. für ein Schlamassel bescherst.
        Ist dir übrigens aufgefallen, dass du dir in deinem Kommentar selbst auf die Füße trittst:
        „Ferner: Du behauptest einfach, die Gesellschaft hätte ihn gehasst, ohne irgendwelche Beweise darzulegen. “ Was A: nicht stimmt und B: „Die Person hatte keinen Grund, irgendjemand umzubringen oder dies zu versuchen.“ Hmm; merkste was?
        Ich belasse es jetzt mal dabei, denn es gibt Kuchen ~O)
        Wenn dur wirklich diskutieren möchtest achte bitte darauf was dur schreibst (sonst sehe ich einfach keinen Sinn darin) und antworte auf den Kommentar. Dann nehme ich dich gerne auseinander. Schönen Advent. Tatadatada , nice^^:

      • United Nations Daumen hoch 1 Daumen runter 1

        Was für ein selbstgefälligen Quatsch muss ich hier erlesen – hier, gleich über mir – ich empfehle allgemein mal die Position F60 im speziellen F60.8 nachzulesen (Klassifikation nach ICD-10)
        Der Wikipedia Eintrag dazu ist übrigens sehr interessant!

        Und ich zünde jetzt ein „Kerzchen“ an für etwas Besinnung zum 1. Advent!

      • Anmagor Daumen hoch 0 Daumen runter 4

        Hey ich will auch mal ein‘ raushauen. Außerdem bist du ja auch so ein Klugscheißerkollege ;-) Warum hast du den Code nicht geknackt. Ich musste selber auflösen. http://www.cartoonland.de/archiv/holzschuessel-in-handarbeit/

      • Anmagor Daumen hoch 0 Daumen runter 3

        Ne, also ich hab’s nicht. Ich kann sogar noch einen raushauen: Ich war schon beim Neurologen. Der hat mir witzige Wattebommel auf dem Kopf gedrückt. Hat sich angefühlt, als wenn dir jmd. zerlutschte Kaugummis auf den Kopf klebt. Pass‘ auf jetzt kommts: Alles in Ordnung – Die Hirnaktivität sei jedoch ungewöhnlich hoch – dass könne aber in meinem Alter schon mal so sein- .. ist allerdings schon drei vier Jahre her.

      • Jemand Daumen hoch 1 Daumen runter 1

        @Anmagor:
        Nun ja, nur weil man dir nicht mehr antwortet, heißt das nicht, dass man es nicht mit dir aufnehmen kann, nicht oder? Vielleicht hat man irgendwann auch einfach keine Lust mehr sich dir ständig zu erklären, nachdem man seine Meinung gesagt hat.
        Und zu deiner selbstgefälligen Art: Du kennst ein Rätsel, das keiner löst – deswegen hältst du deine Argumente für besser als die anderer? Ich halte diese Einstellung für gefährlich. denn auch du bist nicht der Nabel der Welt.

      • Anmagor Daumen hoch 1 Daumen runter 0

        @ Jemand:
        Auch du fällst zu schnell dein Urteil. Das es niemand mit mir aufnehmen kann habe ich auch nie gesagt (etwas, dass ohnehin eine völlig dumme Behauptung wäre). Was treibt dich an so ein Blödsinn zu schreiben? Fühlst du dich angegriffen? Ihr interpretiert zu viel hinein. Achtet bitte mehr darauf, was ich wirklich geschrieben habe. Außerdem ist es doch witzig, wenn man mal den Proleten raushängen lässt. Ich finde in meinem Umfeld keine guten Diskussionspartner und ich bin froh, wenn ich die Leute in Foren vollquatschen kann oder auch mal hier auf Cartoonland wenn jmd. den passenden Anstoß gibt. Dann kann ich mal etwas schreiben, was in meinem Umfeld niemanden interessiert oder niemand versteht und dann beobachten wie Leute darauf reagieren (als Beispiel). Selbst in Politikforen erhalte ich meistens keine belegbaren oder logischen Antworten, die einem weiterhelfen. Das Rätsel hatte ich selbst gemacht, weil sich die anderen mit Codes vergnügt hatten. Es war nicht in leicht oder schwer einzustufen: Entweder man erkennt Lösungswege oder nicht. Wenn man auf Kryptographie kommt, ist der wichtigste Schritt längst getan. Im Internet gibt es viele Seiten, die den Code geknackt hätten, wenn man ein wenig mit den Parametern spielt. Aber warum soll ich deswegen meine Argumente als besser erachten? Das Problem ist einfach, dass die Leute nie genügend Argumente und logische Schlüsse vorweisen können um ihren Standpunkt zu stärken. Sie sind leicht in Sackgassen zu treiben, weil sie sich höchstens Oberflächlich mit etwas beschäftigen. Oder gleich Gefühlsbetont: „Hmm, wie finde ich das? Hmm – ich find’s gut“ Ich: „Warum?“ der andere „hmm – Keine Ahnung“ (grobes Beispiel). Das ist total frustrierend. Wenn man mich fragt, warum ich etwas so oder so sehe werde ich meistens sehr ausschweifend und belege meine Argumente mit Logik und Vernunft und Frage dann danach, ob etwas daran falsch ist um herauszufinden, ob ich wieder den richtigen Weg gegangen bin oder ob ich wichtige Umstände vergessen habe usw. und ich bin froh, wenn mich jmd. belehren kann – damit ich nicht über Gedankenkomplexe sinniere, die evtl. nur Zeitverschwendung sind etc. Und jetzt bleibt mal alle locker. Ich bin nicht der Beste, Schlaueste usw. und ich war beim Neurologen weil ich einen undefinierbaren Gemütszustand aufgewiesen habe, welcher am ehesten der Melancholie entspricht… was ja auch kein Wunder ist bei all‘ den Idioten um mich herum :-P (Achtung: das war Spaß;8°)

      • Anmagor Daumen hoch 1 Daumen runter 0

        Nett – Liest sich doch gut.
        Übrigens liebe ich es provokant zu sein – nicht um Leute zu ärgern oder mich überlegen zu fühlen, sondern weil man meistens so mehr aus ihnen herauskitzelt :!:
        Gute Nacht i-)

      • Jemand Daumen hoch 1 Daumen runter 1

        Ach was (:|

      • Enemenemiste Daumen hoch 0 Daumen runter 0

        @ Anmagor :

        Dass du keine geeigneten Diskussionspartner findest, verwundert mich wenig.
        Was auffällt ist, dass deiner Argumentation fachliche Kompetenz und logische Stringenz fehlt. Dazu kommt bei dir offenbar das Problem, dass du nicht diskutieren willst, sondern Leute bequatschen, bekehren und ihnen vorführen willst, warum deine Meinuing richtig ist und die ihrige nur falsch sein kann. Du schreibst selber:

        „Nenne mir einen Kommentarverlauf in den letzten Jahren schlicht hier auf Cartoonland an denen ich ernsthaft beteiligt war und am Ende mein Unrecht eingestehen musste. Und das mache ich wenn ich falsch liege. Es passiert nur selten.“

        Das zeigt doch schlichtweg deine ganze Engstirnigkeit. Zunächst einmal ist eine Meinung nicht falsch oder richtig in dem Sinne, dass es nur eine Wahrheit gibt und der Rest ist falsch. Eine Meinung kann vertretbar oder unvertretbar sein. Dazwischen gibt es eine ganze Reihe von Schattierungen. Wäre eine Meinung unzweifelhaft wahr, wäre es keine Meinung sondern eine Tatsache. Die Evolutionstheorie ist bewiesen, damit keine Meinung sondern Tatsache, bspw. Gerade im politischen Bereich, worunter ich auch das Strafrecht zähle, gibt es aber kein wahr oder falsch, sondern nur ein vertretbar oder unvertretbar.
        Ich habe dir aufgezählt, warum deine Meinung unvertretbar ist. Wäre deine Meinung vertretbar, würde sie im Strafrecht berücksichtigt werden. Die Behauptung, dass der Täter von der Gesellschaft möglicherweise verachtet wurde – von der Gesellschaft nicht vom Opfer wohlgemerkt! – sieht aber kein Strafrechtssystem als Rechtfertigung für einen Mord an. Trotz dieser Tatsache „diskutierst“ du weiter und meinst du wärest im Recht, obwohl deine Auffassung ganz eklatant gegen das Rechtsemfpinden der Mehrheit verstößt.

        Sollte das Opfer den Täter zur Tat provoziert haben, ist dies ggf. strafmildernd zu berücksichtigen. Anhaltspunkte lagen in dem Fall aber nicht vor, sonst wäre es kein „first degree murder“.

        Du hast weder Ahnung vom deutschen noch vom amerikanischen Strafrechtssystem, noch hast du scheinbar überhaupt Ahnung von irgendeinen Strafrechtssystem, meinst aber trotzdem überall mitreden zu können.
        Dein Argumentationssil zeigt deutlich, dass du dich außerhalb deiner Kompetenz befindest. Du solltest dich lieber bedeckt halten, sonst ist das Ganze hochnot peinlich.

        Ich habe dir dies bereits schon einmal aufgezeigt, da hast du emotional reagiert.
        Zitat:

        1. „Och nö. Zwing’ mich nicht.. Och ich hätte nichts schreiben sollen #-O
        Wegen dir bin jetzt wieder in der Klemme.“

        2. „Außerdem bist du ein übler Verdreher bzw. du hast meinen Text falsch interpretiert – was mich jetzt aber auch nicht dermaßen überrascht, was keine Anspielung darauf sein soll, dass deine kognitiven Fähigkeiten womöglich begrenzter sind als andere.“

        Jetzt wird wahrscheinlich dein Einwand kommen, dass ich deine Art zu diskutieren als dümmlich bezeichnet habe.

        Zitat:

        “ Conclusio: Wenn du ernst genommen werden willst, würde ich an deiner Stelle aufhöhren, stumpf irgendwelche Phrasen abzudreschen. Das wirkt sehr dümmlich.“

        Aus meiner Sicht ist deine Antwort eine totale Überreaktion – was mir zeigt, dass du nicht diskutieren kannst. Ich habe lediglich dein Verhalten als dümmlich bezeichnet, nicht dich selber als Person als dumm bezeichnet. Als quasi Gegenangriff musste ich mich von dir als dumm bezeichnen lassen. Es ist ein Unterschied ob eine Person dumm ist oder sich dümmlich verhält.

        Zusammenfassung: Deine totale Ahnungslosikeit und mangelnde Stringenz, gepaart mit dem Wunsch, andere Leute mit allen Mitteln von deiner Auffassung zu bekehren und der Tatsache, dass du beleidigend reagierst, wenn dir die „Argumente“ ausgehen, ist der Grund, warum niemand mit dir diskutieren möchte.

        Guten Abend!
        Letzteres hast aber

      • Anmagor Daumen hoch 0 Daumen runter 0

        :!: :!: :!: :!: :!: :!: :!: :!: :!: :!:
        SENSATIONELLE
        GROßANKÜNDIGUNG UNTEN
        Habt keine Furcht, tapfere Recken.
        Und zweifelt nicht – ich existiere….
        Weiter unten. Damit man nicht
        so viel scrollen muss.
        Hallo ENE und alle die es wissen
        wollen: Unten weiterlesen. Danke

  • Oliver Daumen hoch 15 Daumen runter 0

    Hach Cartoonland.de, wären doch alle Websitebesucher auf anderen Seiten so respektvoll trotz gegenteiliger Auffassungen. ?? Danke an alle hier!

    • woody Daumen hoch 8 Daumen runter 0

      Das ist wohl dem gesetzten Alter der Kommentatoren geschuldet, schließe mich da nicht aus… Ich denke der Matthias hat über die Jahre hier einen guten Job gemacht :-$

      • Reviersheriff Daumen hoch 11 Daumen runter 5

        Gesetztes Alter!?! :-w [-X ~x(
        Sobald ich meine Krücken finde und aus meinen Rollstuhl hoch komme, kannst du aber was erleben!

      • Brummer Daumen hoch 11 Daumen runter 0

        Schalte dein Hörgerät wieder ein, hat er gesagt.

  • Heini Daumen hoch 6 Daumen runter 2

    Moin.

    Ich glaube das entwicklet sich in die falsche Richtung.
    Im Video ging es doch primär darum, wie sich die Gesellschaft in der Zeit verändert hat, in der der Protagonist im Gefängnis saß.
    Jetzt hier mit verbalen Steinen zu werfen und den moralischen, virtuellen Zeigefinger zu heben, passt weniger auf diese Seite, als auf eine AFD-Demonstration.

    Zum humorvollen:
    Mir gefiel die Aussage, dass er dachte, es würden nun fast alle für die CIA arbeiten – wegen der Knöpfe im Ohr.

  • m Daumen hoch 1 Daumen runter 0

    …wenn derjenige eine hellere Hautfarbe gehabt hätte und nicht einen Polizisten als „Opfer“ gehabt hätte , wäre die Strafe wohl erheblich geringer ausgefallen … !
    ( und wenn die Tat „umgekehrt“ gewesen wäre ( Opfer / Police ) , sogar vollendet (also wirklicher Mord ! ) dann ist ( in Amerika ) mit Freispruch oder ähnlichem zu rechnen …
    ist DAS nicht pervers ?

  • Yanez Daumen hoch 2 Daumen runter 0

    Wenn Resozialisation möglich sein soll, darf ein Strafsystem keine abosluten Strafen verhängen: Todesstrafe/ Freiheitsentzug >20J. Wenn die Personen als zu gefährlich angesehen werden, gibt es bei uns die Sicherungsverwahrung. Das amerikanische Strafsystem ist auf Vergeltung, nicht auf Resozialisation ausgelegt: Erfolg: trotz drakonischer Strafen gibt es in den USA eine wesentlich höhere Kriminalitätsrate, als in Europa.

  • comment Daumen hoch 1 Daumen runter 0

    gerächt ist nicht gerecht

  • Anmagor Daumen hoch 0 Daumen runter 0

    ~O) (:| :shock:
    Hallo Ene! :-bd

    Meine Gedanken beim Lesen des Kommentars:
    „Dass du keine geeigneten Diskussionspartner findest, verwundert mich wenig.“
    Bist du denn nicht geeignet?
    „Was auffällt ist, dass deiner Argumentation fachliche Kompetenz und logische Stringenz fehlt.“
    Woran erkennst du das? Das empfinde ich nicht so. Und was zu Hölle ist Stringenz?
    Dazu kommt bei dir offenbar das Problem, dass du nicht diskutieren willst, sondern Leute bequatschen, bekehren und ihnen vorführen willst, warum deine Meinung richtig ist und die ihrige nur falsch sein kann.“
    Was ist daran ein Problem? Diskussion ist auch quatschen und wenn sich meine Meinung durchsetzt, weil sie z.B. mehr logische Stringenz enthält, finde ich das cool, wobei ich mich auch gerne belehren lasse. Natürlich will ich dabei meine Ansichten vorführen und es ist auch genauso wie ich geschrieben habe. Ich liege selten falsch, was man als Indiz nehmen kann, dass die Wahrscheinlichkeit evtl. nicht gering ist, dass ich am Ende vermutlich richtig liegen werde. Warum ist das Engstirnig. Ausdrücke wie Richtig / Falsch oder Gut / Böse in dem von dir aufgezeigten Sinne finde ich auch kindisch und stimme dir zu, wenngleich man schon auf Grund unserer gewöhnlichen Sprache viele Wörter nutzen muss, deren Definition eigentlich Fehlerhaft ist. „Wahrheit“ z.B. ist lediglich eine vermutete hohe Wahrscheinlichkeit etc. Dennoch nutzen wir solche Wörter im herkömmlichen Zweck. Auch Richtig / Falsch usw. Es mangelt an praktischem Wortersatz oder Definitionsänderungen. Schade. Aber ich verlasse das Thema.
    „Ich habe dir aufgezählt, warum deine Meinung unvertretbar ist.“
    Da fixiere ich jetzt mal das Argument mit den strafmildernden Umständen durch Aufführen von Reaktionsketten, was das Opfer letztlich verhöhnen würde. Zu den anderen Sätzen hatte ich schon was geschrieben. Also ja: Da hast du ein Argument vielmehr eine Meinung, welche ich nicht teile. Ich komme später evtl. darauf zurück. Du sagst auch, wenn meine Meinung vertretbar wäre, würde sie im Strafrecht berücksichtigt. Alter. Ist das dein ernst – aber später. Du findest meine Auffassung verstößt gegen das Rechtsempfinden der Mehrheit. Das kann sein. Ich kenne diesbezüglich keine Umfragen, aber solche sind oftmals relativ zuverlässig. Es wundert mich aber nicht. Ein einzelner Erwachsener auf einer Welt voller Teenager verstößt auch gegen das Rechtsempfinden der Mehrheit (dreister Vergleich – nicht ernst nehmen – ich will nur die Sachlage erläutern und mich nicht als Gott o.ä. erheben).
    „Du hast weder Ahnung vom deutschen noch vom amerikanischen Strafrechtssystem, noch hast du scheinbar überhaupt Ahnung von irgendeinen Strafrechtssystem, meinst aber trotzdem überall mitreden zu können“
    Ich verrate dir einen Trick. Man muss nicht Bücher wälzen um mitreden zu können. Dann beschäftigt man sich Jahre damit um nachzusehen, warum irgendetwas so gemacht wird wie es gemacht wird. Warum trinken Leute Alkohol? Psychologische und neurologische Untersuchungen etc. Sinnvoller ist seinen Verstand zu nutzen um zu sagen wie es gemacht werden sollte oder wie man sich selbst verhalten möchte. Ich trinke keinen, basta. Man nennt das manchmal auch „gegen den Strom schwimmen“ oder „einfach mal selber denken“ (die meisten Leute haben das verlernt). Ich kann dir auch genau beschreiben warum ich es nicht tue. Und vermutlich ist das einleuchtender als die Argumentation der Mehrheit: „man triiingt mal halt ‚n ne“. Es ist einfach keine Zeit um alles zu wissen, aber meistens ist es gar nicht so schwer zu sagen, warum etwas evtl. wegen diverser Faktoren anders gemacht werden sollte. Und jetzt sage mir, dass ich einfach keine Kompetenz habe um jenes zu beschließen.
    „Ich habe dir dies bereits schon einmal aufgezeigt, da hast du emotional reagiert.“
    Schon – aber das war nur Freude – worauf ein proletenhaftes, nach meiner Geisteshaltung auch humorvolles und herausforderndes Kommentar resultierte. Und an den Aussagen halte ich selbstverständlich weiter fest.
    „Jetzt wird wahrscheinlich dein Einwand kommen, dass ich deine Art zu diskutieren als dümmlich bezeichnet habe.“ Nope. Ich habe mich nie gerüffelt gefühlt. Und ich habe dich nicht als dumm bezeichnet, hallo. Nicht wahr Ernst? Jupp: ist wahr.
    „Zusammenfassung: Deine totale Ahnungslosigkeit und mangelnde Stringenz, gepaart mit dem Wunsch, andere Leute mit allen Mitteln von deiner Auffassung zu bekehren und der Tatsache, dass du beleidigend reagierst, wenn dir die “Argumente” ausgehen, ist der Grund, warum niemand mit dir diskutieren möchte.“
    Du kannst das noch zurücknehmen wenn du möchtest. Also ich bin nicht Ahnungslos und total erst recht nicht. Ich habe auf humorvolle Art sogar immer Ahnung (Anmagor, der Wagen springt nicht an. Ich: Dann musst du das verursachende Problem vermutlich am betroffenen Fahrzeug suchen…). Stringenz. Schon wieder dieses Wort. Und du hast meinen Wunsch – also – hört ihr jetzt mal auf immer blöde Theorien aufzustellen und achtet auf das was ich schreibe. Und wo war ich beleidigt? Wie kommst du darauf, dass mir die Argumente ausgehen. (Achtung: ist immer noch alles Humor – wenn das falsch rüberkommt: Sorry / Ich bin jetzt nicht beleidigt oder so – nicht wieder falsch interpretieren – im Zweifelsfall immer nur auf das Sachliche achten!).

    Also Ene. Wenn ich jetzt mal humorvoll interpretieren darf: Dein Ausrufezeichen hinter deinem Abendgruß lässt ahnen, dass du mein Kommentar vielleicht nicht so gut findest. Aber glaube mir, ich habe dich lieb und wollte dich höchstens etwas necken. Obwohl ich oft rote Daumen bekomme (naja eigentlich geht’s), gibt es vielleicht ein, zwei Besucher hier, die das sehr amüsant und evtl. sogar lehrreich finden. Ich hoffe daher, du meldest dich. Andernfalls würde womöglich jmd. denken, dass du Beleidigt bist, weil dir die Argumente ausgehen (Anlehnung an deinen Text). Das muss ja nicht kriegerischer Natur sein. Vielleicht können wir uns sogar einigen und eine Petition starten, das Strafrecht ggf. abzuändern (wobei das in Deutschland ja zu 30% [nach meinem Dafürhalten] in Ordnung geht) und weiter andere Leute überzeugen die Petition zu unterstützen. Hier unten wird uns bestimmt niemand stören. Wir können uns ja auch Zeit lassen. Man muss ja nicht sofort antworten. Das nimmt ja auch etwas Zeit in Anspruch. Aber ich schau in jedem Fall mal wieder rein.

    So, jetzt sind wir also schon so weit, dass ich dich, wie übrigens angekündigt, auseinandergenommen habe (Auf sämtliche Behauptungen / Vermutungen / Sätze allgemein eingehen / Text auseinandernehmen).

    Also ich finde nicht, dass es das Opfer einer Straftet verspottet, wenn man der Strafe des Täters durch kausale Ereignisse Linderung verschafft. Dass finden ja viele anscheinend auch so. Das hat mich fast überrascht. Allerdings ist überhaupt das Strafsystem ein Witz – wie auch unsere Gesellschaftsform.
    Ich bleibe aber bei der Sache und versuche noch nicht so weit auszuholen. Ich fange aber widerwillig etwas weiter vorne an. Dann kannst du besser Beschreiben, wo ich einen Fehler gemacht habe, was man anders sehen könnte etc. Dabei würde ich mich freuen wenn du tatsächlich einen groben Irrtum findest, den ich dann dank dir loswerden kann. Im Gegenzug freue ich mich, wenn du mir meine offenen Fragen erklärst, also primär, „warum“ du zu deiner Meinung kommst. Du vertraust auf das Strafsystem? Warum? Du findest die Strafe gerechtfertigt? Warum? etc.
    Natürlich kannst du mir auch Fragen stellen.

    Zunächst Kausalität. Ein wichtiger Faktor, welchen wir nicht ausblenden dürfen.
    Stell‘ dir vor, du wärst, so wie du jetzt bist, aus dem Nichts entstanden und hättest jedoch keine Sinne. Du wirst aber denken. Da kommt man doch auf die Idee, dass es etwas geben muss. Dieses Denken, das existiert doch irgendwie. Und ich bezeichne das jetzt mal als Zustand. Es gibt einen Zustand. Dieses Denken ist etwas. Und es verändert sich und es ist alles was ich kenne. Ich denke mir schließlich: „Alles ist ein sich ständig verändernder Zustand“. Lass‘ ich mal so stehen. . erfindung der Zeit usw.. .. dieses widerwillige was ich erwähnte hmm.. will ich mir noch aufbewahren. Ich mache einen Sprung nach vorne.

    Wir können für alles was passiert etwas erfinden, dass wir Gott nennen können (z.B.) Der Apfel fällt vom Baum: Gott war’s.
    Gott hat leider aber nie viel für die Menschen getan. Es war vielmehr ihr eigener Verstand, der sie weiterbringen konnte. (Es macht übrigens riesig Spaß mit Religiösen zu diskutieren^^). Der Apfel fällt vom Baum: Gravitation. Technik und Wissenschaft haben uns weit gebracht. Dazu gehört auch das Verständnis von Ursache und Wirkung. Ich habe mich entschieden die Wissenschaft ernst zu nehmen. Nicht Gott hat diese Fußspur gemacht – ich war es – ich hatte dort meinen Fuß hingesetzt – das war die Ursache. Man kann die Kausalität nicht wegrationalisieren. Alles was geschieht ist kausal nachvollziehbar und wir können ebenso oft, dank ihr, hohe Wahrscheinlichkeiten berechnen (Ich werde noch weitere Fußspuren auf diesem Matschweg hinterlassen).

    Wir müssen sie immer berücksichtigen: die Reaktionskette (da jede Ursache eine Ursache hat, ist sie auch immer eine Reaktion). Sie bringt uns weiter; lässt uns kontrollieren etc. Sprung nach vorne.

    Ein Täter klaut viel Geld und bekommt fünf Jahre Freiheitsentzug. Warum klaut der Täter Geld? Vermutlich hat er zu wenig (das ist jetzt natürlich nur eine spekulative Beispielkette) (das war die erste Ursache). Warum hat er zu wenig Geld, warum hat er keine bezahlte Beschäftigung, warum hat er gedacht wie der dachte etc.
    Wir kommen irgendwann an den Punkt, an dem, wie so oft, unsere primitive Gesellschaftsform herangezogen wird. Würde der Täter auch Geld klauen wenn er alles bekommt was er braucht? Wir sehen ein, dass wir solche Probleme vermeiden, wenn die Gesellschaftsform / Regeln usw. entsprechend geändert würden. Nachvollziehbar? (Du kannst gerne Fragen stellen).

    Ich hole jetzt mal den Hammer raus und behaupte alles ist kausal. So kausal wie es auch der Franzose in Matrix beschreiben würde. Es gibt das Schicksal. Ob man daran glauben will oder nicht. Jeder Sack Reis der in China umfällt, verursacht, je weiter die Zeit voranschreitet, mehr und mehr Wellen z.B. bis die Wellen abstumpfen durch andere Ereignisse (die Frau, die den Sack hingestellt hat wird erschossen, eine Atombombe fällt auf den Sack usw.) abgeschwächt werden. Dabei wird das Sackereignis ewig Teil des aktuellen und zukünftigen Zustandes bleiben, auch wenn die Erde pulverisiert wird. Vielleicht findest du die Kausalität ja auch sehr wichtig. Deshalb lass‘ ich das so. Bevor ich alles umsonst erläutere obwohl du das selbst so siehst.

    Resultierend: Alle sind unschuldig; es ist wie es ist. Gleichwohl: Wenn ein Mensch mordet kann ich nicht sagen er sei ja auch nur unschuldig. Dann würde er weitermorden. Ich muss ihn einsperren und dafür sorgen, dass er unter Aufsicht verändert wird, bis ich ihn wieder auf die Straße lassen kann.

    Dauert das vierundvierzig Jahre? Hmm. Und warum entscheidet der Richter im Vorfeld, wie lange das dauern wird? Ok ist klar. Das ist 44 Jahre her und er war eben schwarz^^. Du siehst vermutlich längst wohin ich Argumentiere und Beschreibe und ich ruiniere mir gerade den ganzen Morgen, denn ich sitze hier jetzt schon eine ganze Weile und muss mich längst mal fertig machen. Ich würde gerne erst einmal dein erstes Urteil hören und etwas von deinen Gedankengängen. Vielleicht bekommst du ja langsam ein Begreifen wohin mein Weg führen wird. Das Gespräch sei eröffnet. Bitte Beachte – im Detail gesehen kann man alles widerlegen insofern es z.B. philosophisch betrachtet keine Wahrheiten geben muss. Ich sagte daher – ich glaube an den Weg der Wissenschaft / des menschlichen Geistes. Auch wenn das vielleicht falsch ist, weil wir alle in der Matrix leben^^Bis dahin denn. Mit freundlichem Gruß vom lieben Anmagor – have a nice day – etc. Hoffe von dir zu hören bevor ich zu viel tippe und eh keiner mehr Antwortet. Vielleicht hat trotzdem noch jmd. Vergnügen am Text. und bei der Vorstellung, dass jetzt auch mein zweiter Earl Grey kalt geworden ist. So jetzt noch die Werbetrommel oben rühren.

    • enemenemiste Daumen hoch 0 Daumen runter 0

      Die Diskussion wird langsam zu viel. Da du so viel geschrieben hast, kurz folgendes:

      Eine Gesellschaft braucht Regeln, damit ein Zusammenleben möglich ist. Jede Gesellschaft hat Regeln, andernfalls gäbe es die Gesellschaft nicht.
      Bereits im 18 Jahrhundert vor Christus gab es Gesetze (Codex Hammurapi).
      Wenn es Gesetze gibt, müssen diese Gesetze auch zur Geltung kommen.
      Das tut man, indem man diejenige bestraft, die das Gesetz übertreten. So kommt das Recht zur Geltung und die Leute vertrauen auf die Rechtsordnung und sind gewillt, weiterhin in der Gesellschaft zu leben.
      Jede Gesellschaft hat einen Grundkonsens an Regeln: Töten ist schlecht, Diebstahl ist schlecht, Körperverletzung ist schlecht. Das findest du in jeder Gesellschaft.

      Um jemanden zu strafen gehört, dass der Täter schuldfähig ist. Wenn der Täter aufgrund irgendwelchen Gründen auch immer nicht in der Lage ist, das Unrecht einzusehen, ist er nicht schuldfähig und kommt in eine Psychatrie.
      Nicht jede psychische Krankheit rechtfertigt im Ergebnis Schuldunfähigkeit, es ist entscheidend, dass der Täter nicht in der Lage ist, das Unrecht einzusehen aufgrund seiner Krankheit. Breivik war krank aber schudlfähig, weil er wusste, dass es Unrecht ist was er tut. Das Prinzip der Schuldfähigkeit findest du auch in fast jeder Rechtsordnung. Selbst der Iran sieht Schuldfähigkeit als Voraussetzung für Strafe vor. Selbst im Mittelalter musste der Täter schuldfähig sein.

      Wenn es nunmehr so ist, dass der Täter das Unrecht der Tat einsehen muss, um bestraft zu werden, wird klar, dass außerhalb dieser Frage andere Kausalitäten keine Berücksichtigung finden kann. Der Grund, dass ihn die Gesellschaft hasste und er deshalb nicht bestraft werden kann, würde im Ergebnis einen Freifahrtsschein bedeuten, was das Strafrecht in Frage stellen würde und damit letzendlich das Zusammenleben gefährden würde.
      Die Welt ist eben nicht friedlich und harmonisch. Ausgrenzung und Hass sind ganz alltägliche Phänomene. Das rechtfertigt keinen Mord.

      Strafe hat nicht nur einen Resozialiserungsgedanken. Du schreibst:

      „Ich muss ihn einsperren und dafür sorgen, dass er unter Aufsicht verändert wird (…)“

      Du sprichst hier nur auf den Resozialiserungsgedanken an. Strafe hat aber auch Abschreckungsfunktion. Die Gesellschaft soll vor Nachahmungen abgehalen werden.
      Der Täter war vllt. schon nach 2 Jahren resozialisiert. Vllt. bedurfte er keiner Resozialisierung, weil es eine Ausnahmesituation war etc. Wenn man nur auf Resozialisierung abstellt, wird schnell klar, dass zumindest dann keine Strafe notwendig ist, wenn es eine Ausnahmesituation war, in die der Täter so schnell nicht noch einmal kommt.
      Würde man in diesem Fall von Strafe absehen, wäre wiederum das Strafrecht in Frage gestellt und Personen in ähnlichen Ausnahmesituationen auch Morde begehen.
      Das würde das Zusammenleben gefährden.

      Die 44 Jahre dienten primär der Abschreckung der Gesellschaft und damit sollte auch das Vertrauen der Gesellschaft in die Rechtsordnung gestärkt werden.
      Ob 44 Jahre nun zu viel oder gerade noch angemessen waren, hängt vom Einzelfall ab.
      Man weiß letzlich nicht, wie er versucht hat, den Polizisten umzubringen.
      Vllt. war ein besonders grausamer Mord geplant, was dieses hohe Strafmaß rechtfertigte.
      Vllt. war er Wiederholungstäter, vllt. ist er vorher schon strafrechtlich in Erscheinung getreten. Vllt. war er besonders gefährlich. Keine Ahnung. Das ist auch nicht der Punkt.
      Jedem ist bewusst, dass wenn er Morde versucht oder begeht, er dann bestraft wird und das diese Strafe erheblich ist. Selbst schuld, kann man da nur sagen. Deshalb habe ich kein Mitleid.

      So nun ist aber gut mit der Diskussion.

  • Anmagor Daumen hoch 1 Daumen runter 0

    Vielen Dank – sieht sehr interessant aus. Ich vertraue auf die Richtigkeit einiger genannter Hintergründe.
    Sehe ich mir noch genauer an.
    Vermutlich schreibe ich dann bald noch was dazu. Aber so – dass du nicht antworten musst. Solche Diskussionen können mühselig sein und wir sind ja keine Brieffreunde.
    Es ist mir auch wichtig zu verstehen, mit welchen Gedanken die Leute ihre Meinung bilden. Auf diese Weise kann man die eigenen testen, erweitern, bestätigen, streichen…
    Du scheinst da auf jeden Fall einen guten „Hintergrund“ zu haben. Den werde ich auch entsprechend auf seinen Sinn und dergleichen testen. Servus.

  • Anmagor Daumen hoch 0 Daumen runter 0

    So endlich Wochenende. Jetzt kann ich hier mal wieder durchblättern. Sind ja Videos hinzugekommen die neugierig machen.
    Also hier nur noch etwas kurz am Rande:

    Zunächst mal meine eigentliche Meinung, welche ich bei dem Kram der mir zu diesem Thema im Kopf schwirrte, irgendwie noch gar nicht erwähnt habe.
    – 44 Jahre finde ich zu viel. Das ist ja Folter.
    – Mitleid habe ich nicht, aber finde es nicht gerecht.

    Erklärung:
    Wenn jmd. eine Straftat an oder gegen einen Menschen den ich Liebe verüben würde, wäre ich sicherlich nur mit größter Beherrschung in der Lage nicht etwas zu tun, was mich selbst ins Gefängnis bringen würde. Ich werde so eine Straftat nicht runterspielen. Jedoch habe ich durch die Ungerechtigkeit in unserem bestehenden System eigene Wege und Mittel erschlossen wie ein menschenwürdiges System aussehen sollte. Daraus resultiert auch die Vorstellung davon was geschieht, wenn jmd. eine Straftat verübt. Eigentlich sollte in meiner Wunschgesellschaft so etwas nicht vorkommen, aber es gibt trotz des Bildungsniveuas des Wunschbürgers (man muss nicht unbedingt klug sein / es genügt die Systemphilosophie zu verstehen), immer Situationen aus denen Straftaten hervorgehen können. Jedoch werden hier auch alle Umstände mit eingefasst.
    Ich mag es einfach nicht, wenn man Straftäter wie ekelhafte böse Geschwüre aus der Gesellschaft herausschneidet, wo doch die Gesellschaftsform selbst Schuld daran ist, dass diese entstehen. Es ist ein natürliches Nebenprodukt dieser abartigen Gesellschaftsform. Wenn 1ne Millionen gleiche Menschen als Beispiel diesem System untergeordnet werden, würde es nicht lange dauern bis viele arm und wenige reich sind usw. Auch die Profitgier und selbstsüchtiges Verhalten bilden sich heraus. Inhumanität, Rivalität, Zerstörung des Lebensraumes etc. alles egal, wenn ich schwarze Zahlen schreibe. Aber das hat mit dem eigentlichen Thema nur am Rande zu tun.

    Danke für deine Erklärung noch mal. Die Erklärung finde ich immer wichtiger als die eigentliche Meinung. Mit der Erklärung kann man etwas anfangen. Meine Theorien halten übrigens stand – aber sie benötigen ein anderes System als Grundlage, weshalb meine Äußerungen durch diese Inkompatibilität irgendwie manchmal fehl am platze wirken. Unter Berücksichtung aktueller Realität, kann ich auch deine Begründungen akzeptieren. Wobei ich denke, dass wir in Deutschland weiter sind als in den USA, wovon ich den Eindruck habe, das dort viel fieser verknackt wird als in DE. Ich möchte noch eben die anderen neuen Sachen hier auf cartoonland ansehen. Schönes Wochenende.

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